Neue „Monster-Moschee“ in Finnland geplant!

Foto: pixabay
Sieht so das bald ganz Deutschland aus? (Symbolbild: Pixabay

Nachdem der Bau von Mega-Moscheen in Skandinavien so gut klappt – Schweden hat gerade die größte ihrer Art in Malmö eröffnet – wollen jetzt auch die finnischen Moslems Land gewinnen.

Von Marilla Slominski

In Finnland sind rund 65 000 der 5,5 Millionen Einwohner Korangläubige und obwohl ihnen bereits 80 kleine, die offizielle Moschee der Tartaren in Träskända sowie das 214 Quadratmeter große Islamic Multicultural Dawa Center mit der Masjid Iman Moschee – ehemals eine Kirche – in Helsinki zur Verfügung stehen, reicht ihnen das Angebot nicht aus, um den Islam unter den „ungläubigen Finnen“ weiter zu verbreiten.

Vor zwei Jahren – auf der Höhe der sogenannten Flüchtlingskrise, in der Dank Angela Merkel 32 000 Migranten das kleine Land „eroberten“ – sah der finnische Konvertit Pia Jardi seine Stunde gekommen, jammerte es gäbe keine richtige Moschee in Helsinki und plant seitdem den Bau einer 20 000 Quadratmeter großen islamischen Bet- und Versammlungsstätte, als Zeichen, dass „die Moslems Teil der Gesellschaft sind.“ Neben sportlichen Aktivitäten und Angeboten für die Jugend sollen 1500 Moslems in dem Gebetsraum Platz finden.

Auch der Vorsitzende der Islamischen Gesellschaft Finnlands, Imam Anas Hajjar sieht Bedarf: „Eigentlich brauchen wir drei neue Moscheen in Helsinki, zusätzlich eine in Espoo und eine in Vanda. Moscheen verhindern die Radikalisierung von jungen Moslems, weil sie sich der Gesellschaft zugehörig fühlen,“ versucht er die Finnen zu überzeugen.

Radikalisierung könnte man durchaus als Spezialgebiet des Imam Hajjar bezeichnen, unterhält er doch beste Beziehungen zur Moslembruderschaft und schaffte es mit seiner Organisation 2014 auf die Terrorliste, nachdem die Arabischen Emiraten die Moslembruderschaft und ihre Partner als Terrororganisationen eingestuft hatte.

Hajjar gab sich angesichts der Vorwürfe unschuldig: “Wir haben keine Ahnung, warum die Islamische Gesellschaft Finnlands auf dieser Liste steht. Wir verurteilen diese willkürliche Entscheidung“ ließ er seinen damals seinen Pressesprecher in der Helsinki Times verkünden.

Und so findet der Bau der Mega-Moschee als Prävention gegen „Radikalisierung“ immer mehr Anhänger. Auch der Vorsitzende der Finnenpartei Seppo Kanerva gibt sich begeistert: „Die Moschee ist willkommen und fördert den Frieden zwischen den Religionen. Wenn wir Kirchen bauen, warum nicht auch Moscheen. Solange sie das Geld dafür selber aufbringen, lasst sie bauen, das ist eine Frage des öffentlichen Friedens“, meinte er im Juli 2015.

Den Einwand, dass sich inzwischen in ganz Europa große und kleine Moscheen immer mehr Raum verschaffen und mit der steigenden Zahl die Radikalisierung nicht weniger wird, sondern eher das Gegenteil der Fall ist, will natürlich niemand hören. Auch Finnland hat inzwischen ein „Radikalenproblem“: bereits 70 Korangläubige haben sich seit 2015 dem IS angeschlossen und kämpfen in Syrien und dem Irak. Die meisten von ihnen sind in Finnland sozialisiert und großgeworden. Das ist im Verhältnis zur Einwohnerzahl eine beträchtliche Zahl.

Im Dezember vergangenen Jahres wurde die Oasis Gesellschaft zum Bau der großen Moschee in Helsinki gegründet. Im Vorstand sitzt – oh Wunder – der mit der Moslembruderschaft verbandelte Imam Anas Hajjar, die königliche Familie von Bahrain unterstützt das Projekt mit mehr als 100 Millionen Euro, auch Saudi Arabien, Katar und die Vereinten Arabischen Emirate sind an Bord.

Dass die kritischen Stimmen, die nicht daran glauben, dass der Einfluss dieser Geldgeber mit der Fertigstellung der Riesen-Moschee beendet sein wird, sich durchsetzen, ist erfahrungsgemäß eher unwahrscheinlich. Stück für Stück, Land für Land erobert der Islam unaufhaltsam die nördliche Halbkugel. Nun ist auch das kleine Finnland dran.

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.