Afghanischer Kindermörder trug Fußfesseln

(Symbolbild: YouWatch)
Handschellen (Symbolbild: YouWatch)

Bayern/ Arnschwang – Wie sich nun herausstellte, saß der 41-jährige afghanische Asylbewerber, der in einer bayerischen Asylunterkunft einen 5-jährigen russischen Jungen mit einem Messer tötete und dessen Mutter schwer verletzte, wegen schwerer Brandstiftung bereits fast sechs Jahre im Gefängnis. Nach seiner Freilassung war der afghanische Asylbewerber unter Führungsaufsicht gestellt worden und trug deshalb elektronische Fußfesseln.

Wie JouWatch berichtete, hatte ein 41-jähriger Bewohner  der Asylunterkunft im bayerischen Arnschwang am Samstag einen fünfjährigen Jungen und dessen Mutter schwer mit einem Messer verletzt. Der Bub starb noch vor Ort. Der Täter wurde von der Polizei erschossen.

Wie nun bekannt wurde, war der Afghane, der als sogenannter geduldeter Asylbewerber registriert war,  wegen schwerer Brandstiftung im Oktober 2009 vom Landgericht München I zu einer Freiheitsstrafe von 5 Jahren und 10 Monaten verurteilt.  Diese Strafe habe er laut Polizei vollständig verbüßt. Seit seiner Entlassung im Januar 2015 wohnte er im Asylbewerberheim im bayerischen Arnschwang nahe Cam.

Afghane stand unter Führungsaufsicht

Wegen der Vorstrafe stand er unter Führungsaufsicht und trug nach einem gerichtlichen Beschluss eine elektronische Fußfessel, so die Passauer Neue Presse (PNP)  Gerichtlich war angeordnet, dass er sich nur im Umfeld der Asylunterkunft aufzuhalten habe. Laut Polizei sei der 41-Jährige nach Beginn der Führungsaufsicht nochmals polizeilich wegen Schwarzfahrens  auffällig geworden und wurde 2016  zu einer Geldstrafe verurteilt.

Die schwerverletzte Mutter liegt noch immer in stationärer Behandlung und war bislang nach Aussagen der Polizei noch nicht vernehmungsfähig. (BS)

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