Nein, lieber „Spiegel“, Herr Lieberberg muss sich NICHT entschuldigen!

Foto: Collage
Der "Spiegel" sucht Auswege (Foto: Collage)

Immer dann, wenn jemand nach einem ausgeführten oder verhinderten islamisch motivierten Terroranschlag den Mund aufmacht und die Wahrheit verkündet, drehen die Linken in unserem Land am Rad. Das ist angesichts der immer häufiger stattfindenden Massenmorde, Metzeleien und Vergewaltigungen im Namen Allahs, ein schändlicher Versuch, von den eigentlichen Problemen abzulenken.

Von Thomas Böhm

Zu diesen finsteren Strategen gehört auch Nike Laurenz, die sich im „Bento-Magazin“ des „Spiegels“ über die verständliche Wutrede des Rock-am-Ring-Veranstalters Marek Lieberberg aufregt.

Sie zitiert ihn mit diesen Worten:

„Ich bin der Meinung, es muss jetzt Schluss sein mit This is not my Islam and this is not my Shit and this is not my whatever. Jetzt ist der Moment, wo jeder sich dagegen artikulieren muss. Ich möchte endlich mal Demos sehen, die sich gegen diese Gewalttäter richten. Ich habe bisher noch keine Moslems gesehen, die zu Zehntausenden auf die Straße gegangen sind und gefragt haben: ‚Was macht ihr da eigentlich?!'“

Und dann legt sie los:

Seit es Terroranschläge gibt, demonstrieren Menschen weltweit dagegen – Menschen vieler verschiedener Religionen, auch Moslems.

Nach islamistischen Anschlägen gehen sie oft geschlossen und in eigens organisierten Protesten auf die Straße, um davor zu warnen, Moslemespauschal mit Attentätern in Verbindung zu bringen…

Na, das ist natürlich ein Ding, dass Moslems sich nach einem Massenmord öffentlich darüber beschweren, dass ihre Glaubensbrüder unter Generalverdacht gestellt werden. Was für eine Solidarität gegenüber den ungläubigen Opfern, die blutend auf den Straßen oder in Krankenhäusern verrecken.

Die Journalistin aus der Anstalt ist natürlich noch lange nicht fertig:

Wo war Lieberberg, als Moslems nach dem Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz gegen Terrorismus und Missbrauch des Korans demonstrierten? Auf ihren Pappschildern stand: „Ich bin Moslem, kein Terrorist.“ (bento)

Wo war Lieberberg, als Moslems im vergangenen Jahr in Paris gegen den Hass demonstrierten und des französischen Paars gedachten, das von einem Islamisten ermordet worden war? (Zeit Online) 

Wo war er, als Moslems gegen Brandanschläge auf Moscheen in Deutschland demonstrierten, gegen Hass und Gewalt in ihrer Religion, für einen friedlichen Umgang miteinander? (Welt)…

Fraglich ist, ob auf den von Frau Laurenz aufgelisteten Demos tatsächlich die von Lieberberg „geforderten“ zehntausend Moslems gezählt wurden. Fraglich bleibt auch, ob es bei diesem Demos nicht eher darum ging, der Menschheit zu verkünden, dass der Islam nichts mit dem Islam zu tun hat.

Merkwürdig ist auch, dass Frau Laurenz von keiner Massendemonstration in den Gebieten schreibt, in denen dieser islamische Terror schon länger wütet.

Und nur dann, wenn sich wirklich hundertausende Muslime aufgemacht und gegen ihre „abtrünnigen“ Glaubensbrüder marschiert wären, hätte sich Herr Lieberberg entschuldigen müssen.

Außerdem möchte ich von der Schreiberin mal wissen, ob sie so eine Entschuldigung auch von denjenigen fordern würde, die nach über 70 Jahren den Deutschen immer noch die Schuld für die Gräueltaten der Nazis in die Schuhe schieben und sie für diese Schuld Generation für Generation büßen lassen.

 

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...