Soros‘ Hilfsorganisation im Visier der Ermittler

Foto (zugeschnitten): Wikipedia/ Von Copyright by World Economic Forum. swiss-image.ch/Photo by Sebastian Derungs. - originally posted to Flickr as George Soros - World Economic Forum Annual Meeting Davos 2010, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9096884
George Soros hat seine Hände überall im Spiel (Foto: Foto (zugeschnitten): Wikipedia/ Von Copyright by World Economic Forum. swiss-image.ch/Photo by Sebastian Derungs. - originally posted to Flickr as George Soros - World Economic Forum Annual Meeting Davos 2010, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9096884

Die griechischen Behörden sollen gegen zwei Mitglieder der US-Hilfsorganisation Mercy Corps wegen sexuellem Missbrauchs in Asylunterkünften ermitteln. Welcher Art der Missbrauch sein soll, gaben die Behörden bisher nicht bekannt.

Die Hilfsorganisation wird wie viele andere auch von der EU und der Open Society Foundations des US-Milliardär George Soros finanziert. Mercy Corps verfügte im Jahr 2015 über ein Vermögen von 158 Millionen US Dollar und kassierte fast 350 Millionen Dollar an Beiträgen und Spenden.

EU Kommissar Christos Stylianides informierte die Mitgliedsstaaten über die Ermittlungen, wollte aber den Namen der betroffenen Organisation nicht nennen. Gegen die NGO werde auch wegen des Verdachts von Veruntreuung von Hilfsgeldern ermittelt, so Stylianides. Die EU hat daraufhin erst mal die Zahlung von Hilfsgeldern gestoppt.

In der EU und in anderen Ländern wachsen die Zweifel an der Rolle der NGOs in der sogenannten Flüchtlingskrise. Zuletzt wurde der Vorwurf laut, die Schiffe der Hilfsorganisationen hätten direkten Kontakt zu den Schleppern  und fungierten als „Taxi-Service“. Der italienische Staatsanwalt Carmelo Zuccaro sagte, er habe Hinweise für die Zusammenarbeit von Schleppern und Flüchtlingshelfern.

Aktivisten der Identitären Bewegung hatten vor fast vier Wochen die “Aquarius”, ein Schiff der Hilfsorganisation “SOS Mediterrane” am Auslaufen aus einem sizilianischen Hafen behindert. Sie sollen für weitere Mittelmeer-Aktionen inzwischen mehr als 64 000 Euro gesammelt haben. (MS)

 

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