Selten so gelacht: SPD will einen fairen Wahlkampf!

Ausgechnet Hubertus Heil (links) will einen fairen Wahlkampf (Foto: Wikipedia/ Von Olaf Kosinsky - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=45731454
Ausgechnet Hubertus Heil (links) will einen fairen Wahlkampf (Foto: Wikipedia/ Von Olaf Kosinsky - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=45731454

Jeden Tag müssen wir Nachrichten über gewalttätige Angriffe auf AfD-Politiker und ihre Wahlkampfhelfer lesen, werden dieser neuen Partei die demokratischen Grundrechte entzogen, setzen sich SPD-Politiker dafür ein, dass die AfDler keinen Ort finden, wo sie sich versammeln können. Ja, es gibt auch immer wieder Sozen, die zu Demos aufrufen und die Antifa aktivieren, um zu verhindern, dass es demnächst endlich mal eine echte Opposition im Bundestag gibt.

Unter diesen Vorzeichen ist der Vorstoß des neuen SPD-Generalsekretärs an Lächerlichkeit nicht zu überbieten:

Der neue SPD-Generalsekretär Hubertus Heil hat vor seinem Amtsantritt die Partien zu Fairness und sachlicher Auseinandersetzung im Bundestagswahlkampf aufgerufen. „Klare inhaltliche Kontroversen müssen sein, aber persönliche Herabwürdigungen sollten wir unter Demokraten bleiben lassen“, sagte Heil den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstag). Er sprach sich für ein Fairnessabkommen der demokratischen Parteien für den Wahlkampf aus.

„Ich halte das für eine gute Idee. Wir haben erlebt, dass Wahlkämpfe von rüden Attacken, Beleidigungen und Fake News geprägt waren.“ Heil fügte aber hinzu, er sei sich nicht sicher, ob ein solches Abkommen der demokratischen Parteien noch hinzubekommen sei.

Er sagte auch: „Ich bin für eine harte und faire Auseinandersetzung.“ Es gehe ihm nicht in erster Linie darum, die Union oder die Kanzlerin anzugreifen. Er werde vielmehr deutlich machen, wo die Alternativen zwischen SPD und Union lägen.

Der SPD-Politiker sagte zu seiner Berufung als Generalsekretär, die Voraussetzungen seien heute viel besser als zu seiner ersten Amtszeit von 2005 bis 2009, die mit einer dramatischen Wahlniederlage der SPD endete. Die SPD sei heute geschlossener und habe mit Martin Schulz „eine klare Nummer eins.“ Er selbst habe 2009 als Generalsekretär zwar politisch im Wahlkampf mitgekämpft, „aber die operative Verantwortung lag nicht bei mir“, betonte Heil.

„Jetzt in bin ich politisch und organisatorisch verantwortlich für den Wahlkampf.“ (dts)

An wen ist eigentlich dieser Aufruf gerichtet? An Ralf Stegner? Und warum will Heil nur einen fairen Wahlkampf mit der CDU führen?

Aber wir werden ihn an seinen Worten messen, garantiert!

 

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