Gewerkschaften und Schüler pfeifen linksextremen Minister aus

Linksextremistischer Thüringer Minister Benjamin Immanuel Hoff (Die Linke) wird ausgepfiffen (Bild: JouWatch)

Thüringen – Im Thüringer Landtag wurde am Donnerstag über die Bildungsmisere im linksregierten Bundesland debattiert. Benjamin-Immanuel Hoff (Die Linke), jener Minister, der stolz darauf ist, ein Linksextremist zu sein, wurde beim Verlesen der Regierungserklärung von Schüler und Gewerkschaftlern ausgepfiffen. Während dessen sorgt Björn Höcke (AfD) am Rednerpult für Aufregung: „Hat Daniel Cohn-Bendit beim Bildungsplan eventuell die Feder geführt?“

Anlässlich der Regierungserklärung zur Bildungspolitik wurde der Chef der Thüringer Staatskanzlei und Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten, Benjamin Immanuel Hoff (Die Linke), von Gewerkschaften und Schülern, die sich vor dem Thüringer Landtag versammelten, ausgepfiffen.

„Dummheit regiert, wenn Bildung krepiert“

Hoff gab die Regierungserklärung in Vertretung seiner erkrankten Genossin, Bildungsministerin Birgit Klaubert (Die Linke), ab und stellte dar, dass die von Gewerkschaften, Lehrer- und Elternverbänden beanstandenden  Versäumnisse nicht auf die Regierungspolitik der letzten zwei Jahre zurück zuführen seien. Vielmehr sei die vorherige CDU-geführte Regierung dafür verantwortlich. Deren Politik habe zur jetzigen Misere geführt . 2.500 dringend benötigte Lehrer in den benötigten Fachbereichen würden sich jetzt nicht einfach so einstellen lassen, da man nicht wisse, wo man diese finden solle, so der Linksextremist weiter.

Gewerkschaftler und Schüler pfeifen linksextremen Minister aus (Bild: JouWatch)

Von Seiten der Gewerkschaften wird der Regierung unter dem linken Ministerpräsidenten Bodo Ramelow vorgeworfen, dass viel zu viel Unterrichtsstunden aufgrund von Lehrermangel ausfallen würde. Bekräftigt wurde die geführte Kritik durch Aufschriften auf Demoschildern wie „Armutsabitur“, „Wir brauchen Zukunft“ oder „Wir wollen lernen!“, die Hoff von Schülern und Gewerkschaftlern entgegen gehalten wurden. Von Seiten der Landeselternvertretung wurde dem bekennenden linksextremistischen Bildungsminister ein Forderungskatalog mit der Überschrift „Dummheit regiert, wenn Bildung krepiert“ übergeben.

Björn Höcke sorgt für Aufregung

Björn Höcke, Vorsitzender der AfD im Thüringer Landtag, sorgt derweilen am Rednerpult des Landtags für Aufregung. Höcke verweist auf den aktuellen Bildungsplan des Landes, der vorsehe, dass Kindergartenkinder im Rahmen der dort festgeschriebenen „sexuellen Vielfalt“ sich gegenseitig berühren sollen und zudem berichten sollen, was gut – und was nicht so gut hierbei ist. Spöttisch fragte Höcke, ob evtl. doch Daniel Cohn-Bendit bei diesem Bildungsplan die Feder geführt habe.

Der frühere Bildungsminister und jetzige SPD-Abgeordnete Christoph Matschie warf Höcke vor, den Bildungsplan mit einer Pädophiliedebatte zu vermengen. Auf die von Höcke zitierten Passagen ging Matchie allerdings nicht ein.

Thüringer Minister Hoff bekennt sich zum Linksextremismus

Stephan Brandner (AfD), Mitglied des Thüringer Landtags, hatte Hoff des Linksextremismus bezichtigt. Ende Februar bekannte sich Hoff, ehemalige PDSler und Honorarprofessor für Sozialwissenschaften an der der Alice-Salomon-Fachhochschule Berlin, mit folgenden Worten dazu:  »Der Abgeordnete Brandner hat in seiner Rede mehrfach mich als linksextrem bezeichnet. Dafür bekam er keinen Ordnungsruf, völlig richtig. Ich trage diesen Ehrentitel von Herrn Brandner mit Stolz, vielen Dank.«

Bekenntnis zum Linksextremismus von Minister Benjamin-Immanuel Hoff (Die Linke):

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