Ex-Soldat klagt an: Warum gedenkt Ihr nicht jenen, die für Deutschland ihr Leben gelassen haben?“

(Bild: Bund Deutscher Einsatzveteranen e.V.)
Bilder vom Veteranentag, bei dem sich keiner unserer Politiker sehen ließ (Bild: Bund Deutscher Einsatzveteranen e.V.)

„Ich frage Sie ganz offen: Wo waren Ihre Abgeordneten, um zu zeigen, dass sie sich ihrer Verantwortung bewusst sind?“ So lautet die Frage eines Ex-Soldaten, der nicht verstehen mag, warum unsere Politprominenz lieber auf dem evangelischen Kirchentag herumtanzt und ertrunkenen „Flüchtlingen“ im Mittelmeer huldigt, anstatt jener zu gedenken, die für Deutschland ihr Leben gelassen haben.

Am vergangen Wochenende wurde beim evangelischen Kirchentag medienwirksam und unter Teilnahme hochkarätiger Politprominenz wie Angela Merkel oder Barak Obama der ertrunkenen „Flüchtlinge“ im Mittelmeer gedacht.

„Wo wart Ihr?“

Zeitgleich hatte der „Bund Deutscher EinsatzVeteranen“ – parallel zum „Memorial Day“ in den USA – zum Gedenken an alle gefallenen Bundeswehrsoldaten aufgerufen. Bei dieser Veranstaltung vor dem Bundeskanzleramt jedoch ließ sich keiner der Damen und Herrn aus der Politkaste sehen.

Ebenso wenig wurde von politischer Seite die Aktion von Alexander Sedlak gewürdigt. Der junge Soldat marschierte gemeinsam mit seinem Hund über 750 Kilometer quer durch Deutschland um mit diesem „Marsch gegen das Vergessen“ auf die oftmals gravierenden psychischen Folgen nach einem Auslandseinsatz aufmerksam zu machen und gleichzeitig die gefallenen Kameraden nicht vergessen zu lassen.

Das Ergebnis linker Indoktrination und selbstgefälliger Politik

Deutschland und seinen Bürgern wurde durch eine jahrzehntelange, linkspolitische Indoktrination abtrainiert, zu erkennen, wem Dank gebührt.  Eine selbstverliebte, selbstgefällige Regierungskaste führt diesen ignoranten Duktus fort.

Björn Schreiber, ehemaligen Soldaten und Autor des Buches „Die unsichtbaren Veteranen„ stieß dieser Umstand derart sauer auf, dass er einen Brief an alle im Bundestag vertretene Parteien schrieb. Der „Bund Deutscher EinsatzVeteranen“ veröffentlichte diesen auf ihrer Facebookseite.  Darin heißt es:

„So sehr ich die Begeisterung für Fußball teile und auch die Freude der Teilnahme an Veranstaltungen des DEKT nachvollziehen kann, so ist es ein Zeugnis des gesamtgesellschaftlichen „freundlichen Desinteresses“ an Soldatinnen und Soldaten, das Ihre Damen und Herren Abgeordnete dadurch gezeigt haben: Diese sind es nämlich, die aufgrund des Parlamentsbeteiligungsgesetzes Soldatinnen und Soldaten in Auslandseinsätze entsandt haben und immer noch entsenden (oder entsprechend dagegen votieren) und dadurch neue Veteranen hervorbringen.

Bisherige Lippenbekenntnisse wie die des ehemaligen Verteidigungsministers de Maizière im Jahr 2012 im Bundestag sowie die im Koalitionsvertrag auf S. 123 niedergeschriebenen Worte sind bislang ohne sichtbare und deutliche Aktivitäten geblieben: Das angekündigte Veteranenkonzept scheitert nach wie vor an einer vom Ministerium festgelegten Definition (hier wird der Schwarze Peter den Verbänden zugeschoben, die sich nicht einig seien) und der Platz der Bundeswehr in der Mitte der Gesellschaft ist Dank der Aussagen der jetzigen Amtsinhaberin in weiter Ferne.

‚The greatest casualty is being forgotten!‘

Ich frage Sie ganz offen: Wo waren Ihre Abgeordneten, um zu zeigen, dass sie sich ihrer Verantwortung bewusst sind?

Mit besten Grüßen
Björn Schreiber“

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