Abschiebung: Afghane droht mit Mord

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Afghanischer Fingerabdruck Foto: Pixabay

Wie die Welt vorhin mitteilte, kam es in Nürnberg bei der Abholung eines 20-jährigen Afghanen, der 2012 illegal eingereist war und abgeschoben werden sollte, zu Handgreiflichkeiten zwischen mutmaßlichen Linksextremisten und der Polizei. Dabei wurden drei Beamte verletzt. Der junge Mann mußte in der Berufsschule aufgegriffen werden, da er unter seiner angebenen Adresse nie anzutreffen gewesen ist. Von der Bezirksregierung Mittelfranken wird ihm eine Straftat zur Last gelegt. Er soll im Asylverfahren die Behörden getäuscht haben. Sein Abschiebeflug hätte Mittwoch Abend stattfinden sollen, war aber wegen des Anschlags in Kabul verschoben worden. Ein Antrag der Bezirksregierung von Mittelfranken, den jungen Mann in Abschiebehaft zu nehmen, wurde vom Amtsgericht Nürnberg abgelehnt. Der 20-jährige Afghane habe das Amtsgericht heute Mittag (Donnerstag) freudestrahlend verlassen, wie die Nachrichtenagentur dpa meldete.

Polizeisprecher Michael Petzold bestätigte der WELT gegenüber eine Meldung der Nachrichtenagentur AFP. Der zufolge habe der junge Mann gesagt: „In einem Monat bin ich eh wieder hier und bringe Deutsche um.“

Bei seiner Festnahme in der Berufsschule kam es zu Protesten Hunderter, die dann auch gewaltsam eskalierten. Bayerns Innenminister Herrmann zeigte sich schockiert: „Nach den mir vorliegenden Berichten haben Personen aus der linkextremistisch-autonomen Szene gezielt die Polizei angegriffen“. Zunächst sei der Einsatz völlig friedlich verlaufen. „Erst als sich die linksautonomen Chaoten unter die Schüler mischten und die Polizei unter anderem mit Fahrrädern und Flaschen bewarfen, ist die Situation eskaliert.“, so Herrmann. Einer der Verhafteten sei ein bekannter Linksextremist aus dem türkisch-kurdischen Bereich.

Der Afghane soll zur Zeit mit ehemaligen Betreuerinnen unterwegs sein, um einen Anwalt zu konsultieren.

Betrügt im Asylverfahren. Droht Deutschen für den Fall seiner Abschiebung mit erneuter illegaler Einreise und Mord. Sucht sich gerade einen Anwalt. Das ist wahrhaftig „die volle Härte des Rechtsstaats“. Finde den Fehler. (ME)

 

 

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