Was den Kirchentag und Frau Käßmann anscheinend nicht bewegte: Koptische Christen – sie starben als Märtyrer

(Foto: Screenshot/Youtube
29 koptische Christen starben unter den Händen der Islam-Terroristen - den Kirchentag hat das nicht interessiert (Foto: Screenshot/Youtube)

Langsam werden immer mehr Details über die Ermordung der 29 koptischen Christen in Ägypten bekannt. Pünktlich zu Beginn des Ramadans war der Bus mit den Pilgern auf ihrem Weg zu einem Klosterbesuch von korangläubigen IS-Anhängern gestoppt worden. Sie ließen einen nach dem anderen aus dem Bus aussteigen und erschossen jeden, der zugab, Christ zu sein.

Von Marilla Slominski

Augenzeugen berichten, dass – entgegen der allgemeinen Medienberichte – der Bus nicht während der Fahrt beschossen, sondern von zehn maskierten IS-Anhängern gestoppt worden sei.

Der Geistliche Vater Rashed sagte, dass jeder aus dem Bus aussteigen musste und gefragt wurde, ob er seinem christlichen Glauben abschwören und zum Islam übertreten würde. Alle – auch die Kinder- lehnten das ab und wurden daraufhin mit Kopf- oder Schüssen in den Mund von den IS-Kämpfern hingerichtet.

Papst Franziskus verkündete über Twitter: “Lasst uns für die koptischen Christen beten, die ermordet wurden, weil sie ihrem Glauben nicht abschwören wollten.”

Auch Präsident Donald Trump gab sich erschüttert: “ Dieses erbarmungslose Schlachten der Christen in Ägypten lässt unsere Herzen weinen und unsere Seelen trauern. Immer, wenn das Blut Unschuldiger vergossen wird, schlägt das eine Wunde in die Menschheit. Doch diese weitere Attacke bestärkt uns nur in unserem Willen, die Nationen im Kampf gegen diesen teuflischen Terror zu vereinen und ihre verdrehte, perverse Ideologie zu enthüllen.“

Die evangelische Kirche auf ihrem von allen Seiten gefeierte Kirchentag zu dem Massaker auch etwas zu sagen. Bei einer Podiumsdiskussion wandte Landesbischof Markus Dröge ein, „man dürfe Christenverfolgung auch nicht dramatisieren“. Und hier noch ein Tweet, der inzwischen gelöscht wurde:

 

 

 

Währenddessen feiern IS-Kämpfer und Sympathisanten im Internet diegnadenlose Hinrichtung der 29 Christen und freuen sich auf weitere Blutbäder.

In einem von ihnen genutzten Twitter-Chatroom übernahm der IS die Verantwortung und pries die Erschießungen als „heroische Tat“, der noch viele andere Attacken auf Christen folgen würden, an.

“Möge euer Dschihad gesegnet sein, Ihr Söhne des IS. Mögen Eure Hände gesegnet sein, die die Festungen der Christen und Ungläubigen zerschlagen. Dank an Allah, der unsere Herzen mit dieser heldenhaften Attacke auf die Christen in Ägypten erfreut und sie noch viele andere erwarten läßt. Die Christen werden nicht mehr den Luxus der Sicherheit haben und sie werden die Dschizya (die Bezeichnung für die den nichtmuslimischen Schutzbefohlenen unter islamischer Herrschaft auferlegte Steuer Anm.d.Red.) mit Allahs Hilfe zahlen müssen“, so der korangläubige Talha Alanssari.

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