Indien: Keine Kühe mehr für Moslems!

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Hindus mögen es nicht, wenn ihre heiligen Kühe halal geschlachtet werden (Foto: Durch rasika108/ Shutterstock)

Den Indern ist die Kuh ziemlich heilig. Und so sehen es sie bestimmt nicht gerne, wenn irgendwelche andere religiöse Gruppen nicht freundlich mit diesem Rindvieh umgehen. Doch jetzt scheint es den Halal-Schlachtern an den Kragen zu gehen.

Der „Deutschlandfunk“ vermeldet, dass die Regierung strenge Regeln für Viehmärkte einführen will. „Der Verkauf einer Kuh ist nur noch gestattet, wenn der Käufer nachweisen kann, dass er das Tier nicht schlachten, sondern zum Beispiel in der Feldarbeit einsetzen will. Die Regel soll auch für Büffel oder Kamele gelten.“

Obwohl andere Gründe zum Vorwand dienen, stehen dahinter bestimmt religiöse Motive. „Kühe sind für Hindus heilige Tiere, und die hindunationalistische Regierungspartei in Indien hat schon in vielen Einzelstaaten die Regeln für den Umgang mit Kühen verschärft. Das trifft oft Minderheiten wie Moslems oder die Dalits. Beide Gruppen essen Rindfleisch und arbeiten oft in der Fleisch- oder Leder-Industrie“, so der „Deutschlandfunk“ weiter.

Ob mit solchen Gesetzen aber die illegale Halal-Schlachtung verhindert werden kann, bleibt fraglich.

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