Hamburg, weltoffene und tolerante Stadt mit endloser Fähigkeit, den Übernächsten zu lieben!

(Foto: Durch Srdjan Randjelovicrg/Shutterstock
Für Obdachlose hat der Hambuger Senat kein Herz (Foto: Durch Srdjan Randjelovicrg/Shutterstock)

Und weil´s mit der Liebe zu Anderen so schön heimelig im Herzen ist, werden in der Stadt Millionen über Millionen ausgegeben, um Flüchtlinge mit fabrikneuen Häusern zu beglücken, ihnen Möbel und Haushaltelektronik, Fahrräder und Anziehsachen, Bettwäsche und Kücheneinrichtungen kostenlos zu überlassen.

Von Holm Teichert

Doch nicht dass Ihr, liebe Leser, jetzt glaubt, dass die Nächstenliebe der Hamburger grenzenlos ist.

Nein, nein, soweit geht es dann doch nicht. Man muss eben auch mal nein sagen können. Zumindest zu den Nächsten. Also quasi zu denen, die nicht ganz so fremd und damit übernächst sind, wie die Fremden, die in den vollumfänglichen Genuss der alles überspannenden Großherzigkeit der Hamburger kommen.

Schon im Jahre 2011 drangsalierte eine Hamburger Bezirksverwaltung die eigenen Bürger so menschenverachtend, dass es einem das Herz bricht.

Es handelte sich hierbei nämlich um Hamburger Obdachlose.

Und dass die keine Lobby in Deutschland haben, muss wohl wirklich nicht mehr gesondert erklärt werden.

Die Obdachlosen hatten nämlich ein klitzekleines Problem: Sie hatten keine Wohnung, in die sie hätten gehen können, um zu übernachten.

Und so nahm die Verwaltung hunderttausende Euros in die Hand, um den Obdachlosen eine kleine aber feine Unterkunft herzurichten. Mit Waschmaschinen für ihre Wäsche, mit Duschen und Toiletten für ihre Körperhygiene, mit ein paar Betten, in denen sie sich endlich mal wieder vernünftig und angenehm ausschlafen konnten und mit ein paar Sozialarbeitern, die an einigen Stunden der Woche bereit standen, um den Obdachlosen zu helfen, einen Weg zurück aus dem Berberleben zu finden.

Neiiiiiiin, Ihr Deppen, die Ihr das geglaubt habt. Natürlich nicht.

Wir leben hier in Deutschland. Und hier wird nichts für die eigenen Obdachlosen getan. Schließlich sind sie keine Flüchtlinge.

Nein. Die Stadt Hamburg hat das Geld in die Hand genommen, und zwar wirklich mehrere hunderttausend Euros, um den Obdachlosen den Schlafplatz zu zerstören.

Man stellte riesige Findlinge auf, um den verfügbaren Platz zu reduzieren und leitete sogar das Regenwasser durch ein extra dafür angelegtes Flussbett mitten durch die Schlafplätze der Obdachlosen, damit wenigsten an Regentagen diese armen Seelen vertrieben werden.

Und um das Ganze dann perfekt zu machen, baute man anschließend noch einen Zaun auf, um so den Zutritt der Obdachlosen zu ihren Schlafplätzen, endgültig zu verhindern.

Übrigens, Ausweichangebote machte die Stadt keine. Ist ja nicht ihr Problem. Die Beamten haben ja schließlich alle eine Wohnung.

Und außerdem ist man ja bis zur Erschöpfung damit beschäftigt, Flüchtlingen all diese Annehmlichkeiten zu erschaffen, die man den Obdachlosen sogar im Ansatz schon verweigert.

Aber Hamburg ist rot. Rotgrün, um genau zu sein. Und darauf ist der Hamburger furchtbar stolz.

Und das ewige Wahlkampfmotto der SPD ist ja: „Mehr Gerechtigkeit!“. Also schließt sich der Kreis des „Mehr Gerechtigkeit“ hier wieder.

 https://www.youtube.com/watch?v=aehZVbUxmG4