BAMF: Weiterhin nur Stichproben bei der Nachkontrolle

Foto: Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle (Foto über dts Nachrichtenagentur)
Immer hereinspaziert: Vertrauen ist gut, Kontrolle geht nicht (Foto: Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle (Foto über dts Nachrichtenagentur)

Unfassbar, was man uns heutzutage so alles als Erfolg bzw. Konsequenz verkaufen will:

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) zieht weitere Konsequenzen aus der Affäre um den Bundeswehrsoldaten Franco A., der sich als syrischer Flüchtling ausgegeben hatte und einen Anschlag geplant haben soll. In dieser Woche hat das Bamf seine Mitarbeiter angewiesen, bei Asylbewerbern, die Syrien als Herkunftsland angeben, stichprobenartig mindestens jede zwanzigste Entscheidung zusätzlich zu kontrollieren, berichtet der „Spiegel“. Bevor ein Bescheid verschickt werde, solle geprüft werden, ob alle Qualitätsstandards eingehalten wurden.

Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise war nur jede hundertste Entscheidung auf mögliche Fehler untersucht worden. Zudem hat das Bamf angeordnet, künftig alle Fälle strenger zu überprüfen, in denen Flüchtlinge angeblich zum Christentum konvertiert sind. Zu den Hintergründen wollte sich die Behörde nicht äußern.

Anlass könnte ein Fall von groß angelegtem Asylbetrug sein: Ende April war in Niedersachsen ein mutmaßlicher Schleuserring aufgeflogen, der iranische und afghanische Flüchtlinge nach Deutschland gelotst und ihnen empfohlen haben soll, zum Schein zum Christentum überzutreten.

Das heißt dann doch nur so viel, dass 19 Asylbewerber weiterhin ohne wirkliche Kontrolle ins Land einwandern können, da im Alltag ist sorgfältige Prüfung ja gar nicht möglich – bei diesem immer währenden Andrang.

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