Rette sich wer kann – Der Ramadan beginnt!

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Sieht so eine gelungene Integration aus (Foto: JouWatch)

Ich wünsche allen Menschen moslemischen Glaubens in Deutschland und weltweit einen guten und gesegneten Ramadan.

Dies ist eine Zeit, in der in besonderer Weise auch Moslems und Nichtmoslems miteinander ins Gespräch kommen und gegenseitig ihren Respekt zeigen können – in Deutschland wie in der Welt.

Den Menschen in den islamisch geprägten Staaten wünsche ich von Herzen eine friedvolle Zeit. Dies gilt insbesondere für die Menschen in den von Krieg und Zerstörung geplagten Staaten des Nahen und Mittleren Ostens.

Sigmar Gabriel

Heute Abend beginnt für die moslemische Welt die wichtigste Zeit des Jahres: der Ramadan. Wie gewohnt ermutigen Islamisten und Terrorgruppen ihre Anhänger zu Gewaltaten und rufen zum gelobten Märtyrertum auf.

In Großbritannien herrscht nach dem Manchester Bombenattentat und der nun beginnenden islamischen Fastenzeit die höchste Alarmbereitschaft.

„Der IS ruft seine Anhänger zur Verstärkung ihrer Angriffe in den nächsten vier Wochen auf. Ich bitte jeden, aufmerksam zu sein und jede verdächtige Beobachtung sofort den Behörden zu melden“, warnt das ehemalige Mitglied der britischen Terrorabwehr Chris Phillips die Bevölkerung.

“Entsprechend des islamischen Brauches, steigt die Opferbereitschaft während des Ramadan und so übt das Märtyrertum in dieser Zeit eine besondere Faszination aus“, warnt das US-State Departement angesichts der Gewaltaufrufe des IS im Ramadan 2016.

Auch das Middle East Media Research Institute (MEMRI) beobachtet, dass islamische Terrorgruppen in dieser so heiligen Zeit besonders gerne Themen rund um den Dschihad in den Nachrichten, Artikeln und Predigten veröffentlichen.

Lieblingsthemen sind laut MEMRI das Gebot zum Dschihad, zu dem im Ramadan eine besondere Verpflichtung besteht, und ihm zu folgen über allen andern Geboten thront…im Ramadan verleiht Allah seinen Kämpfern besondere Kraft durch das Fasten. Diejenigen, die durch ihr Märtyrertum ins Paradies kommen wollen, werden dort doppelt ersehnt erwartet.

Für die einen Moslems ist der Ramadan Monat des Verzichts auf Essen, Trinken, Rauchen, Sex und andere körperliche Bedürfnisse von Sonnen Auf- bis Untergang.

Für andere steht er in der Tradition des Dschihad und des Märtyrertums.

Gruppen wie der IS glauben daran, dass Allah ihnen im Fastenmonat zu militärischen Siegen verhilft.

“Im Ramadan haben Moslems die meisten ihrer Schlachten gewonnen. In der religiösen und militärischen Geschichte ist der Ansporn bei Islamisten, Dschihad Gruppen und auch in Teilen arabischer Organisationen zum Märtyrertum besonders groß”, so MEMRI.

In ihrem jährlichen Gewaltaufruf zum Ramadan erklärte der IS im vergangenen Jahr:  „Ramadan ist der Monat der Eroberung und des Märtyrertums…macht ihn zum Monat des Elends für alle Ungläubigen.“

Der Aufruf kam an: 2016 töteten Islamisten weltweit 420 Menschen und verletzten 730 während des Ramadan, was ihn zum blutigsten der letzten Jahrzehnte machte.

In Deutschland wurde nun auch die Polizei für dieses Thema sensibilisiert. Allerdings auf einer ganz anderen Weise, wie die „Junge Freiheit“ herausfand:

 

„Durch die Umstellung des Körpers auf die Fastenzeit könne sich bei polizeilichen Kontrollen, Ermittlungen, Vernehmungen oder Durchsuchungen „eine gewisse Aufgebrachtheit“ der betroffenen Personen ergeben oder sogar Ursache für einen Schwächeanfall sein.

Auch in den Flüchtlingsunterkünften könne sich das Konfliktpotential während des Ramadans zusätzlich erhöhen. Denn dann könnten sich nicht verarbeitende traumatisierte Erlebnisse, fehlende Privatsphäre und das zwangsweise Zusammenleben verschiedener Ethnien und Glaubensrichtungen unter einem Dach noch negativer auswirken.

Auch müsse es während des abschließenden dreitägigen Ramadanfestes, insbesondere am 25. Juni, zu Menschenansammlungen vor Moscheen und Kulturvereinen kommen, was sich auf die Parksituation auswirke.“

Machen wir uns also wieder auf was gefasst. Am besten bleiben die Bürger lieber Zuhause!

Nein, Deutschland hat sich nicht verändert. Wer kommt denn nur darauf.

 

 

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