Frauenpetition gegen männliche Immigranten

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Frauen-Petition gegen männliche Immigrantenflut im Pariser Stadtbezirk Chapelle (Bild: Screenshot)

Frankreich/Paris- Wird der „natürliche“ Anteil von Frauen und Männern innerhalb einer Gesellschaft zum Beispiel durch eine unverantwortliche Immigrationspolitik aus dem Gleichgewicht gebracht und stehen dem weiblichen Bevölkerungsanteil sodann unverhältnismäßig viele potente junge Männer gegenüber, dann sind Verhältnisse wie in hoch immigrierten Pariser Vorstädten und – seit Angela Merkels Einladung an die moslemische Welt, auch in Deutschland zunehmend zu beklagen – etabliert.

Frauen und Mädchen beklagen hier wie dort zunehmen massivste Belästigung durch männliche Immigranten. In Paris wurde deshalb einen Frauenpetition gegen Migranten gestartet.

Frauen werden als Schlampen beschimpft, begrapscht und beleidigt

Gruppen von arabischstämmigen oder afrikanischstämmigen Immigranten lungern auf dem neu geschaffenen Dorfplatz des hoch immigrierten 18. Pariser Stadtbezirks im Chapelle-Viertel herum und belästigen vorbeigehende Frauen und Mädchen. Diese werden als Schlampen beschimpft; begrapscht; werden Opfer von Taschendieben und Händlern, so dass sich diese nicht mehr über den, von Immigranten besetzten Platz, nach Hause zu gehen trauen. Viele sprechen von einer „männlichen Hölle“.

Eine Internetpetition in dem „multikulturellen Viertel“ – der eine Straßenzug ist indisch dominiert, der weit größere Teil arabisch – habe bereits während des französischen Wahlkampfs wie eine Bombe eingeschlagen, so die Zeitung LeParisien. Bislang forderten mehr als 18.000 Personen den neuen Präsidenten Emmanuel Macron zum Eingreifen auf. Laut den Initiatoren – einem Anwohnerverein – seien Frauen im Chapelle-Viertel eine aussterbende Spezies und stellen entmutig fest, dass der Chapelle-Platz nun allein den immigrierten Männern gehöre.

„Rassistischer Verquickung“ von Migration und Kriminalität

Die seit langem bekannten Missstände werden – wie in Deutschland auch – von sogenannten Migrantenhilfsorgansiationen klein geredet. In Bezug auf die Petition demonstrierten diese „spontan“ und sprachen von „Wahlmanipulation“ und „rassistischer Verquickung“ von Migration und Kriminalität. Auf einem Plakat der Immigratenunterstützer war zu lesen: „Der Sexismus kennt keine Herkunft, keine Hautfarbe.“

Ebenso unbeholfen wie deutsche politische Verantwortlichen agieren die französischen: mehr Beleuchtung, mehr Polizei. Obwohl die Polizei bereits mehrfach die mit Rattenplage verseuchten wilden Zeltlager unterhalb der Hoch-Metro des Bezirks geräumt hatte, bilden sich täglich neue Lager mit mehrheitlich jungen Afghanen, Sudanesen und Eritreer.  Weder auf regionaler noch auf höchster Ebene wird den Betroffenen geholfen werden. Denn: dieses Problem sei sogar für den neuen Präsidenten Macron zu brenzlig. (BS)