SPD: Auch mit Moos nix los…..

Foto: Collage
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Die SPD ist nur noch ein Trümmerhaufen. Durch Entpolitisierung und jahrelange wendehalsige Politmanöver steht sie inhaltlich und in Sachen Glaubwürdigkeit dicht vor dem Abgrund. Das jüngste Affentheater um das angebliche „neue Parteiprogramm“ entpuppt sich als der Tanz um Kaiser Martin Schulzes neue Kleider – nackt im Nichts! Kasperletheater! So ist die museumsreife Ex-Arbeiterpartei SPD anno 2017 eben NICHTS als ein zirkusreifer bunter Laden mit vielen Clowns. Ein lächerlicher Verein von Dabeiseinwollern.

Von Jürgen Stark

SPD 2017 ein zirkusreifer Laden mit vielen Clowns.

Die Resonanz auf eine hingerotzte 8-Minuten-Präsentation eines angeblichen „Programms“ durch die wenig überzeugende SPD-Generalsekretärin Katarina Barley im Berliner Willy-Brandt-Haus wirkte wie Selbstmord im Vorwahlkampf. Genosse Schulz nirgends zu sehen, diese hoch gehypte Flachpfeife mit den EU-Millionen auf seinem Gerechtigkeitskonto, der jetzt die gänzlich untalentierte Quotenfrau Barley ins Rennen schickte, um nicht selbst vor Publikum mit Äpfeln und Tomaten beworfen zu werden. Das Medienecho, der eigentlich der SPD gegenüber eher freundlich gestimmten Journaille, war erstaunlich verheerend und gnadenlos. Selbst unter parteilichen Freunden ließ sich nichts mehr beschönigen: „Vorstellung des SPD-Programmentwurfs: Souverän geht anders …“ (Tagesschau), „SPD-Wahlprogramm: Die gehetzte Partei…“ (Spiegel Online), „SPD: Wieder eine Panne bei der Vorstellung ihres Wahlprogramms …“ (Bild.de), „SPD-Chaos: So wird das nix, Herr Schulz…“ (Zeit Online), „SPD-Wahlprogramm – Viel Gerede, wenig Konkretes…“ (RP Online). Kopfschütteln allenthalben, ein Desaster nach soeben ohnehin drei (!) krachend verlorenen Landtagswahlen. Unglaubliche Dilettanten bei der Arbeit.

Genosse Schulz spurlos ohne Programm verschwunden.

In guten und einst etwas besseren Zeiten war die „Sozialdemokratie“ durchaus noch selbstbewußt an Regierungen in Bund und Ländern beteiligt. In der Ära von und nach der Parteiikone Willy Brandt blähten die „Sozen“ zügig sämtliche Verwaltungsapparate, von der einstigen Hauptstadt Bonn bis in kleinste Landratsamt hinein, auf – sicherten sich ihre eigene Infrastruktur, lebten fortan gut auf Kosten der Steuerzahler, unterhöhlten jene Vorschriften aus unserem Grundgesetz, welche den Parteien im Lande lediglich eine „Mitwirkung bei der Willensbildung des Volkes“ zubilligten. Man klaubte sich im Laufe der Jahre auf dem SPD-Parteiticket ein riesengroßes Konzernvermögen von den Steuerzahlern zusammen, lebte ungeniert und gerne etwas neureich und oberlehrerhaft als bestens versorgte Klientel in Staatsbetrieben und Öffentlichem Dienst, bei der Funktionärselite der Gewerkschaften, in der Sozialindustrie und den GEZ-Betrieben des parteilichen Rundfunks und Fernsehens. Alles war gut im Paradies eines „sozialdemokratischen Zeitalters“, wie es vom altliberalen Vordenker Ralf Dahrendorf einst mit Blick auf dessen kommendes Ende (!) ausgerufen worden war. Dahrendorf wurde für seine Prophezeiungen 1983 noch belächelt, zumal er in der Folge darauf ein „autoritäres Jahrhundert“ vorhersagte – doch ist das nun wirklich nur noch zum Lachen…?! Kommt nach der SPD nicht vielleicht tatsächlich bald der Absturz von Demokratie und Freiheit im herunter gewirtschafteten Land der nicht minder sozialdemokratisierten DDR-Merkel…?! Vergeigen die Genossen unsere Zukunft gleich mit, weil sie zu viel Macht in den Händen halten und unseren Staat in den Klauen halten – und uns beim Abtritt dann ALLE mit ins Elend reissen….?!

Nach der SPD die Sintflut mitsamt der sozialdemokratisierten Merkel?

Dass man auch ohne echte politische Strategie und inhaltliche Glaubwürdigkeit weiter (Beute) machen kann und will, glaubt der SPD allerdings wohl jeder derzeit. Denn als stinkend reicher Eliteclub, als Staatskonzern und quasi „Mitinhaber“ der Bundesrepublik Deutschland, als Inhaber eines der größten Verlagsnetzwerke, folgt man durchaus noch Interessen, aber logischerweise nur mehr den eigenen. Alles andere am Markt ist Show, Politmarketing, hochsymbolische Almosenverteilung, begleitet von Neid, Missgunst und Hass gegen unliebsame Konkurrenz. Die SPD hat nichts mehr zu bieten, will aber Macht und Teilhabe, fette Diäten, höchste Pensionen und finanzielle Absicherung bis ans Ende aller Tage! Wählt uns, wir sind gerecht! Oder irgendwas mit sozial! Wählt uns, verdammt noch mal, das Programm kommt später oder nie, schreibt euch doch selbst eins! Aber wählt uns, wehe wenn nicht…!

Schaum vorm Maul im Angesicht der Konkurrenz am Futtertrog.

Die Sorge vorm Verlust an der Teilhabe an Macht und Moneten, die Angst vor politischer Konkurrenz an den subventionierten Futtertrögen, lässt hochrangige Sozialdemokraten allerdings nicht zum ersten Mal die Contenance verlieren. Bevor politische Pitbulls wie Ralf Stegner oder Heiko Maas mit Schaum vorm Maul auf Andersdenkende losgingen, machte der hessische Genosse und Ministerpräsident Holger Börner bereits in den frühen 1980er Jahren als Politrambo auf sich aufmerksam. Er wollte dem neu aufkommenden „linksgrün-alternativen“ politischen Gegner gleich „die Fresse polieren“, der Betonfacharbeiter verwies auf sozialdemokratische Kompetenz auf Baustellen, wo man „so was mit Dachlatten regelt“. Sozialdemokratisches Programm pur!

 Genosse Heiko Maas gegen Meinungsfreiheit und für Zensur.

Maasloser Hass auf Andersdenkende: Grundgesetzwidrige Attacken des politischen Amokläufers Heiko Maas im Amt des Bundesjustizministers auf unsere Meinungs- und Medienfreiheit führen in einem erschreckenden Maße vor, wie eine kopflose SPD statt auf Inhalte nun auf Meinungskontrolle und Zensur setzt. Es ist das wirre Auftreten einer „Staatspartei“, die sich im Besitz der alleinigen Wahrheit wähnt und daher einen Anspruch auf Wählerstimmen erhebt, selbst dann, wenn es diese nicht gibt. Wird die SPD nervös, zeigt sie, dass sie kein Programm hat, nur noch einen Anspruch als oberste Hüterin einer nicht genauer definierten „Gerechtigkeit“ – das ist das Bild einer verelendeten Bonzokratie, die dem späten Siechtum der realsozialistischen Kaderparteien im einstigen Ostblock schwer ähnelt. Nicht nur Rohrkrepierer Heiko Maas mit seinen „Zensurdurchsetzungsgesetzen“ wird in die Geschichtsbücher eingehen. Alle politischen Zwerge dieser heutigen SPD haben Namen – und traurige Gesichter. Das Erbe und der Anteil der SPD innerhalb der GroKo steht fest. Wer hat Grundgesetz und Meinungsfreiheit verraten? Sozialdemokraten!

Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten! Immer wieder!

„Die Denunziation ist wieder da. Das Beschuldigen einer Person für den eigenen Vorteil, ob finanziell oder politisch motiviert. Die hässliche Fratze der eifrigen Verleumdung zeigt sich erneut, weil sie nichts aus der deutschen Vergangenheit lernen will. Es ist die Selbstüberhöhung auf Kosten anderer, die sich ungeniert aus ihrer dunklen Höhle schleicht und auf üppige Steuergelder oder Beachtung zielt. Zum Zwecke der Bereicherung und damit bedingt durch Egomanie und Gefallsucht. Aus reiner Arglist.“ Nadine Hoffmann in Gesellschaft und Kultur (Geolitico), 20. Dezember 2016

http://www.rp-online.de/politik/deutschland/schulz-und-das-spd-wahlprogramm-2017-viel-gerede-wenig-konkretes-aid-1.6645485

http://www.zeit.de/digital/internet/2017-04/heiko-maas-netzdg-allianz-meinungsfreiheit

http://www.zeit.de/digital/internet/2017-03/heiko-maas-gesetzentwurf-soziale-netzwerke-hass-falschnachrichten

http://www.geolitico.de/2016/12/20/heiko-maas-und-die-brandstifter/

 

 

 

 

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