Ausländerkriminalität: Geschminkte Statistik

Symbolfoto: ChameleonsEye/ Shutterstock
Importschlager Gewalt (Symbolfoto: ChameleonsEye/Shutterstock)

Bei der Vorstellung der aktuellen Kriminalstatistik 2016 durch Innenminister Thomas de Maizière konnte beim flüchtigen Zuhörer der Eindruck entstehen, es sei alles gar nicht so schlimm, wie die Gegenöffentlichkeit behauptet. Die Gesamtzahl der Straftaten hat sich nämlich im Vergleich zum Vorjahr nicht erhöht. Die Brisanz der Kriminalstatistik entpuppt sich jedoch unter der Oberfläche. Es sind die Details, die alarmierend sind. Tatsächlich gibt es eine Explosion des Ausländeranteils bei den schweren Deliktformen, wie untenstehende Grafiken aufzeigen. (Zahlen aus „Tichys Einblick“ Printausgabe 6/2017)

Die Zahl der tatverdächtigen Asylbewerber, die in der Rubrik „Mord“ erfasst werden, stieg um 100 Prozent gegenüber 2015, während die Zahl der deutschen Tatverdächtigen um sechs Prozent sank. Bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung waren 120 Prozent mehr Asylbewerber tatverdächtig, bei der Gewaltkriminalität 93 Prozent (siehe Tabelle). Extrem ist der Anstieg um 130 Prozent beim Delikt „Gruppenvergewaltigung“, während hier fast zehn Prozent weniger Deutsche tatverdächtig waren.

Die polizeiliche Kriminalitätsstatistik (PKS) ist bereits eine bearbeitete Darstellung. Zuwanderer im Sinne der Statistik sind nicht bereits anerkannte Flüchtlinge. Es zählen nur Personen aus Nicht-EU-Staaten „mit Aufenthaltsstatus Asylbewerber, Duldung, Kontingentflüchtling/Bürgerkriegsflüchtling und unerlaubter Aufenthalt“. Das führt zu folgendem Phänomen: Je mehr Asylbewerber anerkannt werden, desto schneller sinkt die so erfasste „Ausländerkriminalität“, weil sie dann nicht mehr als solche gelistet wird.

Inzwischen zweifeln sogar jene an der amtlichen Statistik, die sie erstellen: die Polizisten. Angesichts wachsender Diskrepanzen verliere „die
polizeiliche Kriminalstatistik an Bedeutung“, wie der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft Ralf Kusterer anmerkte.

Trotzdem zeigt die Statistik weitere Gefahrenpotenziale. So lässt sich der extreme Anstieg nicht damit erklären, dass sich im Jahr 2016 die Zahl der Asylbewerber um nur 25 Prozent erhöht hat. Offensichtlich ist der Anstieg einer zunehmenden Gewaltbereitschaft geschuldet. Alarmierend ist: Weil 2016 fast 658.000 Asylerstanträge bearbeitet und entschieden wurden und davon über 400.000 mit der Anerkennung als Flüchtling oder der Gewährung von subsidiärem Schutz abgeschlossen wurden, sinkt die Zahl der Ausländer im Sinne der geschminkten Statistik.

 

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