Panik in Brüssel: Alle müssen Euro einführen

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Der Euro als Zwangswährung, damit alle Länder den Bach runtergehen (Foto: Durch ANDREA DELBO/Shutterstock)

Die EU will alle Staaten bis 2025 in den Euro zwingen. Neun von den 28 Mitgliedstaaten zahlen noch mit ihrer eigenen Währung, zum Ärger der Eurokraten.

Betroffen sind vor allem die europakritischen Staaten Polen, Ungarn und Tschechien und neue Mitglieder, die die Voraussetzung für den Euro-Zahlungsverkehr nicht erfüllen.

Erst letzte Woche hatte Polens Finanzminister Mateusz Morawiecki verkündet, es sei nicht „im Interesse Polens“ den Euro einzuführen. Warschau möchte seine finanzielle Unabhängigkeit behalten.

Auch in Schweden wird diese Entscheidung weiteren Ärger auslösen. Dessen Bürger hatten erst 2003 in einem Referendum mit 56 prozentiger Mehrheit den Euro abgelehnt.

Kroatien, Rumänien und Bulgarien erfüllen bisher die Voraussetzungen für die Währung nicht.

Bei den Eurokraten scheint Panik auszubrechen, denn eine neue Studie ergab, dass die Mehrheit der Wirtschaftsunternehmen erwarten, dass die Eurozone entweder schrumpft oder in den nächsten Jahren zusammenbricht. Für sie waren 2000 Geschäftsleute in ganz Europa vom McKinsey Global Institute befragt worden.

Die meisten Unternehmen „bezweifeln, ja befürchten, dass der Euro in seiner jetzigen Form Bestand haben wird“, so die Analysten.

 

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