G7-Gipfel: Wie sich unsere Politiker vor islamischen Terroranschlägen schützen

Foto: Stefano Garau/ Shutterstock
Mit jeder "Schiffsladung" verschwindet ein Teil von Europa (Foto: Stefano Garau/ Shutterstock)

Manchester hat es wieder gezeigt: Die westeuropäischen Regierungen sind nicht in der Lage, oder sogar nicht willens, ihre Bürger vor islamischen Terroranschlägen zu schützen. Etwas anderes ist es, wenn sie selber davon betroffen sein könnten. Dann plötzlich werden die Grenzen dicht gemacht:

Von Marilla Slominski

Wenn am 26. Mai die führenden Politikerköpfe Europas im sizilianischen Taormina zum G7-Gipfel eintreffen, werden alle Häfen der Insel für Migrantenboote geschlossen! Zwei Tage lang dürfen die Migranten aus Afrika wegen der „Terrorgefahr“ nicht anlanden. Die Sicherheitsbehörden befürchten, dass „auf sich unter den Booten mit illegalen Migranten auch IS-Terroristen verstecken könnten.“

Angesichts dieser Meldung scheinen die Verteidiger der offenen Grenzen und der unbegrenzten Zuwanderung sich durchaus dessen bewusst zu sein, welche Gefahr mit dieser Politik einhergeht. Es kümmert sie allerdings nur, wenn es um ihr eigenes Leben geht und nicht um das der Bürger, die täglich dieser Bedrohung hilflos ausgeliefert sind. Angesichts der Beileidsbekundungen und des “entschlossenen Handelns“, das jetzt am Tag nach dem Selbstmordattentat in Manchester überall gefordert wird, ist das eine Haltung, die man nicht mal mehr zynisch nennen mag.

Als Angela Merkel 2015 gefragt wurde, wie Europa sich gegen die Islamisierung schützen könne, antwortete die Kanzlerin, die selbst immer von einem 15 bis 20 Mann starken bewaffneten Security Team bewacht wird, sorglos: „Angst ist ein schlechter Ratgeber.“ Ein Jahr später tönte sie angesichts der Integrationsprobleme: „Das kann auch unseren Horizont erweitern.“

Warum sollen die Bürger Europas “ihren Horizont erweitern“, während ihre Politiker, die sie zu dieser Erweiterung zwingen, sich selbst vor dieser Realität mit allen Mitteln schützen?

Laut UNHCR, sind im vergangenen Jahr 362.753 illegale Migranten über das Mittelmeer nach Europa gekommen, die meisten von ihnen landeten in Italien und in Griechenland.

In diesem Jahr ist es von 1. Januar bis zum 19. Mai bereits 55.374 Migranten gelungen, ihren Fuß auf europäischen Boden zu setzen, die Mehrzahl von ihnen sind „Wirtschaftsflüchtlinge“.

Statt angesichts weiterer 8 bis 10 Millionen Migranten aus Afrika und dem Rest der Welt, die sich noch auf die Reise machen wollen, die bisherige Politik endlich zu ändern, halten Europas Eliten eisern und unbeirrt an ihren offenen Grenzen fest. Statt endlich das Wohlfahrtssystem zu ändern, das jeden einlädt, an ihm teilzuhaben, der sich innerhalb Europas befindet, liefern die EU-Politiker ihre Bevölkerung ohne jeden Skrupel dem islamischen Terror aus und lassen es weiter zu, dass Kinder auf Popkonzerten in die Luft gesprengt werden. Zurück bleiben wieder einmal weinende Angehörige, wütende, hilflose Bürger und gut beschütze Eliten, die jeden zum Kriminellen machen, der es wagt, angesichts dieses Blutvergießens Kritik zu äußern.