Warum Flüchtlinge nicht wählen sollten

Foto: Nils Versemann/ Shutterstock
Der Bürger hat die Qual der Wahl (Foto: Nils Versemann/ Shutterstock)

In der Huffington Post, der Toilettenschüssel der deutschen Presse, gibt es einen, der heißt Aras Bacho, angeblich ein Flüchtling, den es vor sieben Jahren „zufällig“ nach Deutschland verschlagen hat und nun auf seinem Blog unbeaufsichtigt Schwachsinn verzapfen darf. In seinem neuesten Beitrag beschwert er sich darüber, dass die Flüchtlinge hier in Deutschland nicht wählen dürfen:

Jeder sollte das Recht darauf haben, in Deutschland zu wählen. Haben wir es nicht, finde ich das diskriminierend und ungerecht. Ich merke, dass wir Flüchtlinge nicht richtig anerkannt worden sind. Wir möchten uns endlich wie Europäer fühlen: Endlich sicher auf die Straßen gehen und auch demokratisch wählen.

Wäre das für Euch liebe Regierung, Politiker und Bürger so schwer?…

…Also, ist es immer noch so schwer, wählen zu dürfen und Parteien in Deutschland zu unterstützen? Wenn wir wählen dürfen, dann sind Rechtsextremistische Parteien wie AfD und FPÖ nicht in der Lage Deutschland und Österreich zu ruinieren.

Wir sind die neuen Einwohner dieses Landes, also sollte es uns auch zustehen, wählen zu dürfen.

Ziemlich anmaßend, oder? Und auch nicht ganz so passend zu unserem Grundgesetz. Aber das könnte man ja noch ändern und vielleicht wird das sogar noch geändert, denn Bacho könnte die Linken und Grünen dazu verleitet, die Flüchtlinge als Wählerschaft zu rekrutieren, um ihren Untergang und gleichzeitig die AfD zu verhindern.

Deshalb, danke für den Hinweis, lieber Herr Bacho, jetzt wissen wir wenigstens, was Du vorhast. Aber man kann dem „Kreuzgänger“ ja entgegen kommen und beschließen, dass zumindest jeder Urlauber, der sich hier länger als drei Stunden auf deutschem Boden aufhält (also nicht die Durchreisenden auf dem Frankfurter Flughafen) wählen darf.

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...