Schweden: Wer erschiesst wen?

Foto: Durch Garijs Polskis/Shutterstock
Wer schießt zuerst (Foto: Durch Garijs Polskis/Shutterstock)

Die amerikanische Bloggerin und Islamkritikerin Pamela Geller weist auf eine Untersuchung der traditionsreichen schwedischen Tageszeitung Dagens Nyheter hin. Der Untersuchung zufolge besitzen 9 von 10 Tätern einen Migrationshintergrund, wenn es um Mord oder Attentatsversuche mit Schußwaffen geht.

Die meisten von ihnen stammen aus dem Nahen Osten oder aus nordafrikanischen Ländern. Unter den Tätern befindet sich nicht ein Finne, obwohl Finnen eine sehr große Einwanderergruppe in Schweden sind. Die Recherche von Dagens Nyheter umfasste 53 Verurteilte und 47 Tatverdächtige und erstreckte sich auf den Zeitraum von 2013 bis 2017. Die meisten wurden in den Neunzigern geboren und leben bei ihren Eltern zuhause. Nicht ungewöhnlich sei der Konsum von Cannabis. Neun von zehn Tätern im Zusammenhang mit Mordveruchen und Attentaten haben zumindest einen ausländischen Elternteil, wie aus der Untersuchung hervorgeht. Eine mögliche Erklärung dafür, schreibt Dagens Nyheter, sei der „mit der Zeit sich verändernde Anteil derjenigen Menschen an der Gesamtpopulation Schwedens, aus deren Herkunftshintergrund sich die Täter rekrutieren“.  –Für diese Formulierung sollte man den Schweden den Euphemismus-Weltmeistertitel verleihen -. Etwa 80 Prozent der Täter und Tatverdächtigen haben ihre kulturellen Wurzeln in den folgenden Ländern: Irak, Iran, Libanon, Türkei, Somalia und Eritrea.

Lateinamerikaner seien nur in drei der untersuchten Fälle involviert gewesen, Immigranten vom Balkan in fünf, und Finnen in keinem einzigen, wie die schwedische Tageszeitung weiter ausführt. Die extreme Überrepräsentation von Tätern aus den oben genannten Ländern schreibt Dagens Nyheter dem Mangel an Arbeitsplätzen für diese Leute zu. Weniger als 30 Prozent der erwachsenen Somalier in Schweden hätten einen Job. Lediglich 40 Prozent der Täter können mit der organisierten Kriminalität in Zusammenhang gebracht werden, obwohl es dort etwas zu verdienen gäbe. Die meisten der Opfer von Verbrechen mit Schußwaffen seien ebenfalls Ausländer, so Dagens Nyheter.

Typisch sozialdemokratistische Berichterstattung. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Nicht die Ethnie der Täter, geschweige denn ihre kulturelle Sozialisation sind ausschlaggebend für ihre extreme Überrepräsentation bei Morden mit Schußwaffen, sondern – tärä – daß sie keine Jobs finden können. Frust wegen unbefriedigter Arbeitswut also. Anscheinend gibt es keine arbeitslosen Finnen in Schweden. (ME)