Der Kult um die sogenannte „Migranten-Bringschuld“

Foto: JouWatch
Muslime in Deutschland (Symbolfoto: JouWatch)

In Gutmenschen- und Politikerkreisen (die beiden Begriffe sind nicht synonym, da beim Letztgenannten das Element der naiven „Gutheit“ fehlt) – in diesen Kreisen also sind, im Zusammenhang mit Zuwanderung und Asyl, zahlreichen leere Sprachhülsen im Umlauf. Die hirnloseste von diesen ist mit Abstand der oft gehörte Satz “Integration ist Bringschuld“.  Das gedankliche Konzept dahinter ist, dass jeder Zuwanderer (natürlich) von Natur aus moralisch gefestigt und verantwortungsbewusst ist und sich daher ohne besonderes Drängen an obige axiomatische Spielregel halten wird – in der gleichen Weise, in welcher der Durchschnittsbiodeutsche sich reflexartig an Gebote wie “Rauchen verboten“ oder “den Rasen nicht betreten“ hält. Bildlich dargestellt wird der Zuwanderer  durch die Last, seiner unerfüllten Integrationsverpflichtung fast zu Boden gedrückt, bis er dann  glückstrahlend diese Verpflichtung einlöst.

Von Quo usque tandem

Fazit: Alles paletti – die Integration in der BRD funktioniert wie auf Schienen!

Geschätzter Leser, wie blauäugig kann man eigentlich sein? Betrachten wir doch einmal die Realität:

Stellen Sie sich vor, Sie stammen aus einer Weltgegend, wo man in Sachen “Entwicklung der gesellschaftliche Verhaltensmuster“ noch nicht über das Clan-Stadium hinaus gediehen ist (d. h. was zählt ist die eigene Großfamilie – die Anderen können sehen, wo sie bleiben). Stellen Sie sich weiter vor, Sie sind in einfachsten Verhältnissen aufgewachsen (d. h. dort, wo man – mit Verlaub – noch über den Balken scheißt). Ihre Schulbildung ist rudimentär bis nicht existent, die wohltätigen Einflüsse von Humanismus und Aufklärung sind noch nicht einmal in Ihre Nähe gekommen, stattdessen hat Ihnen Ihr Nachbarschaftsimam von Kindesbeinen an eingebläut, dass Sie, aufgrund Ihrer Religionszugehörigkeit, Teil einer privilegierten Menschenklasse sind, der es bestimmt ist, nach und nach die gesamte Erde zu übernehmen – sowie, dass Nichtangehörige Ihrer Religionsgemeinschaft im Prinzip von Gott geschaffen wurden. um Ihnen, dem Rechtgläubigen, in allen Dingen zu Diensten zu sein.

Sie sind (auf welche Weise, wollen wir hier nicht weiter beleuchten) nach Deutschland gekommen, wo Sie in einer Nachbarschaft leben, in welcher es zahlreiche weitere Angehörige Ihrer Ethnie und Ihrer Religionsgemeinschaft gibt, in der Sie gegebenenfalls ein Leben lang ausschließlich mit Hilfe Ihrer eigenen Sprache zurecht kommen können und wo ausreichend Bezugsquellen für die Art von Nahrungsmittel vorhanden sind, welche Ihre Religion als zulässige Ernährung vorschreibt. Die sozialen Transferleistungen (umgangssprachlich: “die Stütze“) für Sie und Ihre wachsende Familie fließen pünktlich jeden Monat; irgendwelche zaghaften Versuche seitens der Behörden Ihrer neuen Heimat, den Stützenfluss in der (von den einschlägigen Gesetzen eigentlich vorgesehenen Weise) zu regulieren, umschiffen Sie mit einem Lächeln (und, wo nötig, mit der Unterstützung von, auf solche Dinge spezialisierten Anwälten und /oder den Attesten von Ärzten mit dem selben ethnischen Hintergrund wie dem Ihrigen). Sie haben hierbei keinerlei moralische Bedenken, da Sie die monetären Leistungen der autochthonen deutschen Steuerzahler an Sie als Ihnen per göttlichem Gesetz zustehende “ dschizya“ betrachten. (Anm. d . Autors: Auch “Dhimmi-Steuer“ =  Abgabe, die – gemäß muslimischer Auffassung – seitens aller Nichtmuslime an die universelle Gemeinschaft der Muslime – umma – zu entrichten ist).

Warum, zum Teufel, sollten Sie diese paradiesischen Zustände zu Ihren Ungunsten verändern, indem Sie sich “integrieren“? Warum sollten Sie Ihren Lebensstil demjenigen von Menschen anpassen, welche, wie man Ihnen konsequent versichert, morgen Ihre Sklaven sein werden? Die Ihnen bereits jetzt freiwillig Dhimmisteuer zahlen, obwohl sie, rein juristisch gesehen, noch gar nicht in den Dhimmistatus gezwungen worden sind?

Jetzt schauen wir uns doch einmal an, was in der kontemporären deutschen Realität geschieht, wenn der Zuwanderer seiner Verpflichtung nicht nachkommt, die “Integrations-Bringschuld“ aus eigener Initiative abzutragen – sprich, wenn er nicht einmal daran denkt, sich zu integrieren.

Richtig! Gar nichts! Kein Monitoring des Integrationsfortschritts, keine sanften Druckmittel wie Streichung (oder wenigsten Kürzung) der Sozialbezüge, kein amtliches Interesse daran, welchen Aktivitäten Sie sich in Ihrer reichlich bemessenen Freizeit eigentlich hingeben. All dies wäre ja von diskriminierend bis hin zu einer Neuauflage der NS-Diktatur.

Wird Ihnen, werter Leser, langsam klar, warum einige Dinge im heutigen Deutschland so sind, wie sie sind?

Um irrigen Interpretationen vorzubeugen, sei zum Abschluss noch Folgendes angemerkt: Die vorstehenden Ausführungen beziehen sich nicht auf in unserem Land lebende MiHiGru-Inhaber, die sich und ihre Angehörigen mit den Früchten ihrer eigenen Arbeit ernähren, die Steuern und Sozialabgaben zahlen und die unsere Gesetze und gesellschaftlichen Konventionen respektieren. Warum sollte ich mich auch in dem hier behandelten Zusammenhang auf sie beziehen? Sie leben das Erbringen der “Bringschuld“. Leider ist der prozentuale Anteil derer, welche dies Letztere nicht tun (und auch nicht im Traum erwägen es zu tun) an der Gesamtheit der MiHiGru-Bevölkerung gemessen, beunruhigend hoch – ohne dass von Politik und/oder der zuständigen staatlichen Gremien nennenswerte Anstrengungen.gemacht würden, diesen Zustand ernsthaft anzugehen (eben abgesehen von dem eingangs erwähnten mantraartigen Herbeten der Sprachhülse von der “Bringschuld“).

Die Erfahrung lehrt, dass der Grad der individuellen Integrationsbereitschaft in direkten Verhältnis zum individuellen Bildungsniveau steht. Wäre es unter diesen Umständen nicht an der Zeit, den Zugang zu einem permanenten Aufenthaltsstatus in Deutschland von gewissen Mindestanforderungen an ein solches Niveau abhängig zu machen?

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...