Bildungspolitik: Grüner Kurswechsel

Foto: Cem Özdemir (über dts Nachrichtenagentur)
Ein (ein)gebildeter Grüner: Cem Özdemir (Foto: über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – Grünen-Chef Cem Özdemir will aus der Wahlniederlage seiner Partei in NRW die richtigen Lehren ziehen. Er forderte einen Kurswechsel in der Bildungspolitik. „Belehrungen kommen gegen Erfahrung nicht an“, sagte Özdemir der „Welt am Sonntag“. Bei der Umsetzung der Inklusion ermahnte Özdemir seine Partei zu mehr Geduld. „Ein Mammut-Projekt wie die Inklusion braucht viel Zeit und Fingerspitzengefühl. Unser Ziel, die UN-Konvention umzusetzen, bleibt richtig, aber wir dürfen die Menschen nicht überfordern.“ (dts)

Nur ganz böse Zungen behaupten, Özedmir hätte damit gesagt, er betrachte „die Menschen“ als Wähler in etwa wie geistig zurückgebliebene Mündel der Grünen, weswegen sie auch von den Grünen überfordert werden könnten. Er hat auch nicht gesagt, daß die Grünen Begabtenunterforderung für Bildungspolitik halten. Er hat das Wort Inklusion verwendet. Grüne Bildungspolitik ist, wenn alle gleich dumm sind. Das hat er auch nicht gesagt. (ME)

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