Wenn Thilo Sarrazin mit einer dummen Journalistin spazieren geht

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Thilo Sarrazin ist nur schwer zu widerlegen (Foto: JouWatch)

Für „RP-Online“ wagte die Autorin Helene Pawlitzki mit dem Autoren Thilo Sarrazin einen Spaziergang durch Düsseldorf-Oberbilk, den Stadtteil, der durch seine zahlreichen arabischen Geschäften und Bewohnern auch als Maghrebviertel verschrien ist.

Bereits im ersten Absatz wird uns dann erklärt, warum Thilo Sarrazin mit allem, was er bisher geschrieben hat, Recht hat:

Es dauert fünf Minuten, bis jemand Thilo Sarrazin mitteilt, dass er hier nicht willkommen ist. Es ist keineswegs der Besitzer des Cafés an der Ecke Apollinaris- und Linienstraße. Der serviert uns kommentarlos einen Minztee. Es ist eine Frau mittleren Alters in einer geblümten Tunika, in jeder Hand eine dünne Plastiktüte. „Sie sind hier nicht willkommen“, sagt sie eindringlich. „Dass Sie sich hier in einen Laden setzen, finde ich eine ziemliche Frechheit.“ – „Sie sind keine Demokratin, sonst würden Sie mir nicht verbieten wollen, mich auf einer öffentlichen Straße hinzusetzen“, gibt Thilo Sarrazin zurück. „Wir können uns gerne über Inhalte unterhalten.“ Das möchte die Frau nicht.

Genau so ist es. Über Inhalte möchte diese Leute nicht reden. Einfach, weil sie keine Argumente haben, weil die Verfechter von Multikulti und Islamisierung nur schreien und pöbeln können.

Und auch der Autorin gelingt es nicht, Thilo Sarrazin mit Zahlen zu widerlegen, obwohl sie versucht:

Das Japan- und das Maghrebviertel bieten also bestes Anschauungsmaterial, will man über Sarrazins Thesen diskutieren. Der bestreitet, er schreibe freundlich über Ostasiaten und weniger freundlich über Araber: „Das ist alles in Ihrem Kopf.“ Er sammle nur Daten. Die Wertung nehme der Leser vor. Aber auch Sarrazin wertet. Einwanderer ist nicht gleich Einwanderer. Er will nur solche, die den Deutschen nützen. Japaner oder Vietnamesen mit hohem Durchschnitts-IQ und niedriger Kriminalitätsrate etwa könnten die Lücke füllen, die entsteht, weil gebildete deutsche Frauen nicht genug Kinder bekommen. Für Araber oder Türken dagegen will er Deutschland dicht machen. Sie sind laut Sarrazin etwa acht Mal so kriminell wie Deutsche. Er bezieht sich dabei auf Statistiken zu Gefängnisinsassen. Die Kriminalstatistik in NRW belegt seine Rechnung nicht, ihr zufolge standen voriges Jahr bei Gewalttaten knapp 3000 Verdächtige mit türkischem Pass mehr als 28.000 Deutschen gegenüber…

Was Frau Pawlitzki da als Statistik heranzieht, ist grober Unfug. Denn erstens sagen uns diese Zahlen nicht, wie viel von den 28.000 Deutschen Martin und Sigmar oder doch Ali und Mustafa heißen, zweitens redet Sarrazin von Türken UND Arabern und drittens müssen die Zahlen ja wohl in ein Verhältnis gestellt werden, oder leben in NRW bereits so viele Türken wie Deutsche?

Also Frau Pawlitzki – Rechnen: 6, zurück in die Schule!

Wandere aus, solange es noch geht!
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