Polizei München: Keine Hinweise auf konkrete Gefahr für moslemische Kampfbeter

Foto: JouWatch
Keine Gefahr für Muslime in München sagt die Münchner Polizei (Bild: JouWatch).

München – Alles nur erlogen? Der Veranstalter des für heute zuerst an- und dann abgesagten Protestbetens hatte sich bei der Absage auf „konkrete Gewaltandrohungen“ gestützt. Wie das Polizeipräsidium München auf Anfrage von JouWatch erklärte, lagen „keine Hinweise auf konkrete Gefahren vor“.

Massi Popal, der Initiator des muslimischen Betens aus Protest, hatte sich bei seinem Rückzieher auf „Gefahr für Leib und Leben“ wegen „Kommentaren und Aussagen mit konkreten Gewaltandrohungen“ berufen.

Zwar, so Popal weiter, würden diese „strafrechtliche Konsequenzen“ nach sich ziehen. Man wolle aber den Rechtspopulisten und Rechten nicht die Aufmerksamkeit zukommen lassen, auf die diese abzielten.

Steht die Stadt München hinter der Absage?

Doch hinter der Absage dürften tatsächlich andere Gründe stecken. Die Polizei erklärte gegenüber JouWatch, über keine Hinweise auf konkrete Gefahren zu verfügen.

Doch was war dann der Hintergrund, das Freitagsgebet der Moslems nun in – der Öffentlichkeit nicht bekannte – kirchliche Räumlichkeiten zu verlegen. Wollte etwa die Stadt München Bilder vermeiden, die einen Teil der Bevölkerung noch weiter gegen den Islam einnehmen könnte? Bilder, die sich zudem negativ gegen die immer wiederkehrenden Versuche eine Großmoschee mit Hilfe der Stadt im Münchner Zentrum zu errichten, auswirken könnten?

Die Pressestelle der Stadt München sah sich noch nicht in der Lage, JouWatch die Frage zu beantworten, inwieweit die Stadt mit den Organisatoren in Kontakt stand. JouWatch wird die Auskunft der Stadt hierzu sobald als möglich veröffentlichen. (CJ)