Moslems sagen öffentliches Beten auf Marienplatz ab

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Die Islamisierung Münchens schreitet voran - auch wenn das heutige "Kampfbeten" in eine kirchliche Einrichtung verlegt wurde (Foto: Collage)

München – Der Veranstalter der für heute geplanten Demonstration wegen zu wenig Moscheen in der Innenstadt hat die Versammlung abgesagt. Nun bekommt der islamische Protest nach eigenen Angaben Kirchenasyl.

Als Grund gibt der Initiator, Massi Popal, die Gegenbewegung an, der er Gewaltabsichten unterstellt.  Überrascht erfährt der Leser seiner Facebook-Seite, dass der mit Terroranschlägen in Zusammenhang stehende Islam in seiner Friedlichkeit durch unterstellte Gewalt von „Rechtspopulisten und Rechten“ gefährdet wird. Auf seiner Facebook-Seite heißt es: „*Seit wenigen Stunden* ist bekannt geworden, das neben den hunderten Zusagen und der enormen Unterstützung aus der Gemeinschaft der Moslems den Münchnern und Medien, ebenfalls Rechtspopulisten und Rechte Gruppen auf den Plan gerufen wurden.
Nach Absprache mit den vielen aktiv Beteiligten, die sich seit *Jahren* ehrenamtlich für die Belange der Moslems und Münchner einsetzen, ist klar geworden – daß zwar die Kommentare und Aussagen mit konkreten Gewaltandrohung strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen werden – jedoch sind sich alle einig, Ihnen nicht diese Bühne/Aufmerksamkeit zu bieten die Sie suchen.“

Kirchenasyl für moslemische Kampfbeter

Weiter heißt es auf Facebook: „Es besteht nicht nur Gefahr für Leib und Leben der betenden Moslems, sondern gefährdet auch die Absicht aller Teilnehmenden vor Ort.
Nämlich ohne Schuldzuweisungen in irgendeine Richtung, lediglich friedlich auf einen Missstand hinzuweisen und die Stadtvertreter darauf aufmerksam zu machen.“

Nun bekommen die Moslems, die auf dem zentralen Münchner Marienplatz, direkt vor dem Rathaus demonstrativ beten wollten, Kirchenasyl. Wer sich trotz der Absage des Kampfbetens auf dem Marienplatz einfinde, wird in eine geheim gehaltene kirchliche Räumlichkeit verwiesen.

Auftakt zur steuergeldgeförderter Großmoschee?

Dennoch sieht Popal den Erfolg, wie er in dem selben Facebook-Post erklärt:

„Und das haben wir bereits gemeinsam erreicht!! Medial und politisch sind bereits Gespräche geplant und geführt worden.“

Nicht wenige befürchten deshalb, dass das angekündigte Protestbeten der Auftakt war, erneut von der Stadt München die Unterstützung für eine Moschee zu erhalten. Zuvor waren zwei Versuche, mit Hilfe der Stadtpolitik eine Großmoschee im Zentrum zu errichten, kläglich gescheitert. (CJ)

Update: Sicherheitsbedenken wohl nur vorgeschoben. Polizei hat keine Anhaltspunkte für Gefahren. Lesen Sie hier die weitere Entwicklung.