Rauchen: Der fette Nannystaat auf Diät?

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Berlin  – Die Union plant offenbar, das Außenwerbungsverbot für Zigaretten aufzuweichen. Künftig soll Plakatwerbung für Zigaretten nur noch vor Schulen und Jugendzentren verboten sein. Der für den gesundheitlichen Verbraucherschutz zuständige Ernährungsminister Christian Schmidt (CSU) sieht in seinem Vorschlag, das generelle Außenwerbungsverbot auf Schulen und Jugendzentren zu beschränken, einen Kompromiß mit dem Koalitionspartner SPD. Die Sozialdemokraten wollen jedoch am Totalverbot festhalten und zeigten sich von Schmidts Vorstoß überrascht. Man werde ein „Außenwerbeverbot nur in Ausnahmefällen“ nicht mittragen. (dts)

Ärger und Stress wirken bekanntlich lebensverkürzend. Ganz im Dienste des nannystaatlichen Bevormundungsgedankens plädiert der Gesundheitsexperte deswegen dafür, das Außenwerbeverbot für Zigaretten ausnahmslos zu streichen und stattdessen ein Totalverbot von Plakatwerbung mit Politikerköpfen einzuführen.