Polen: Lieber Sanktionen als Migranten

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Flüchtlinge - In Polen nicht willkommen (Foto: JouWatch)

Polen – Migranten aufzunehmen würde dem Land mehr Schaden zufügen, als EU-Sanktionen, das entgegnete Polens Innenminister Mariusz Błaszczak auf die neuen Drohungen aus Brüssel. Polen und Ungarn weigern sich standhaft moslemische Asylbewerber aus der dritten Welt aufzunehmen.

In Italien und Griechenland wächst der Druck durch immer höhere Migrantenzahlen. Deshalb hat Brüssel hat den beiden Ländern ein Ultimatum bis Juni gesetzt. Beteiligen sie sich nicht an den Umverteilungsplänen, drohen ihnen Sanktionen.

“6000 Asylbewerber aufzunehmen, ist eine größere Bedrohung für Polen, als EU-Sanktionen. Wir dürfen die Terroranschläge nicht vergessen, die dank der Einwanderung jetzt in den westeuropäischen Staaten stattfinden und leider alltäglich geworden sind. Erinnern wir uns daran, dass die jetzt riesigen moslemischen Gemeinschaften dort, mit einer relativ kleinen Zahl angefangen haben“, sagte Mariusz Błaszczak.

“Ich kann meinen Kollegen in Westeuropa nur raten, ihre Strategie zu überdenken. Die Umverteilungspläne werden den Schleppern nur noch mehr „Kunden“ verschaffen, wenn klar ist,dass sie alle von Italien und Griechenland aus weiterverteilt werden. Noch mehr Menschen werden in den Booten ihr Leben riskieren“, so der polnische Innenminister.