Muslimbrüder feiern Megamoschee in Malmö!

(Symbolfoto: Thanwan Singh Pannu/Shutterstock
Über so eine Riesen-Moschee dürfen sich jetzt die Schweden freuen (Symbolfoto: Thanwan Singh Pannu/Shutterstock)

Schweden/Malmö – Am 28. April eröffnete der Minister für Schenkungen und islamische Angelegenheiten des Staates Katar die Umm Al-Mu’minin Khadijah Moschee im schwedischen Malmö. Die Moschee ist fast 2000 Quadratmeter groß, bietet Platz für bis zu 2000 Korangläubige und ist jetzt die größte in ganz Skandinavien.  

Von Marilla Slominski

Katar, Mittelpunkt der Muslimbruderschaft und ihrem Sprachrohr al-Jazeera, war die weitere Landnahme im Norden des Kontinents 3 Millionen Euro wert.

Erstaunlicherweise war die Eröffnung der größten Moschee des Nordens der schwedischen Presse nicht eine Zeile wert. Auch die schwedische Politik hüllte sich in Schweigen. Malmös Bürgermeisterin freute sich auf Facebook und Twitter an diesem historischen Tag lieber über ein neues Rekrutierungsbüro der Armee in Malmö und ließ die Eröffnung kurzerhand  unter den Tisch fallen.

Umso mehr feierte die Nachrichtenagentur Katar´s: „ Laut Minister Khalid Shaheen Al Ghanim, ist die Moschee ist in der ersten und zweiten Etage des vierstöckigen Gebäudes untergebracht und hat getrennte Gebetsräume für Frauen und Kinder. Sie wurde vom Staat Katar in Zusammenarbeit mit Wakf für mehr als 3 Millionen Euro gebaut und eingerichtet. Malmö ist die drittgrößte Stadt in Schweden, dort leben tausende Muslime.“

Hinter der Mega-Moschee steht Wakf, besser bekannt als die islamische Gemeinde Malmös, die sich selbst als „religiöse und kulturelle Gemeinschaft“ und „politisch unabhängig“ beschreibt.

Die Nachbarn des islamischen Riesenbaus, die immer davon ausgingen, dass ein Zentrum für Jugend und Familien geplant sei, waren entsetzt und protestierten, als sich 2010 das geplante „Kulturzentrum“ als Mega-Moschee entpuppte. Bei den Behörden und Verantwortlichen stießen sie – oh Wunder – mit ihren Einwänden auf wenig Verständnis.

Das es durchaus Grund gibt, sich Sorgen zu machen, zeigt ein Blick hinter die Kulissen der Wakf.

Eines ihrer Mitglieder, Sprecher und Frontmann Ammar Daoud, wurde von einer schwedischen Zeitung in einem Artikel als Schüler des inzwischen verstorbenen dänischen Imam Abu Ladan bezeichnet. Der Imam war allgemein bekannt für seine guten Verbindungen zu Dschihadisten und galt als Drahtzieher hinter den Unruhen in der moslemischen Welt nach der Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen in Dänemark´s Jyllands-Posten. Er leitete die dänische Wakf-Abteilung in Kopenhagen.

Laban´s erklärtes Vorbild war Sayid Qutb, Chefideologe der Moslembruderschaft und häufiger Gastprediger in Malmö´s No-Go-Bezirk Rosengård.

2006 sagte Abu Ladan seinen schwedischen islamischen Freunden seine Unterstützung beim geplanten Moscheebau zu.

2010 erklärte Khalid Assi – bis heute führendes Mitglied der Wakf – in einem Interview, er fühle sich durch Abu Ladan und dessen dänische Wakf-Abteilung „inspiriert“. Auf die Frage des Journalisten, ob in Wahrheit eine Moschee geplant sei, antwortete er ohne Zögern, „in Malmö gibt es schon eine Moschee. Es ist ein Kulturzentrum mit einem kleinen Gebetsraum geplant.“ Auch auf die Frage nach der Finanzierung, zerstreute er schnell jeden unangenehmen Verdacht. Die Unterstützer „seien Personen aus Malmö, Skåne und von außerhalb”.

Bis heute läuft die Mega-Moschee offiziell unter dem Begriff „Kulturzentrum“. Auch Malmö´s Stadträtin Frida Trollmyr benutzte in ihrer Eröffnungsrede am 28. April nicht einmal das Wort „Moschee“. Ihre Lobeshymne auf das islamische „Kulturzentrum“ wird in die Geschichte Malmö´s eingehen, als der Moment, indem sich die Stadt komplett dem Islam unterwarf.

Von der unabhängigen News-Seite Samtiden um Stellungnahme gebeten, wie getrennte Räume für Männer und Frauen eigentlich mit Schwedens gesetzlichen Regelungen zur Gleichstellung vereinbar seien und wie sie zu der Finanzierung aus Katar stehe, ließ sie verlauten, sie habe keine Zeit, solche Fragen zu beantworten.

In den neuen Zeiten, die für die Schweden im Zuge der Islamisierung angebrochen sind, sehen sich Politiker nicht länger verpflichtet, auf Fragen der Menschen zu antworten, die sie gewählt haben, geschweige denn, in ihrem Interesse zu handeln. Unterstützt von der vierten Macht im Staate, den Medien, schalten und walten sie, wie es ihnen gefällt.

Kein einziger schwedischer Mainstreamjournalist stellt noch die entscheidenden Fragen:

Wie kann es sein, dass ein von der Gemeinde als „Kulturzentrum“ angekündigtes Projekt, als größte Moschee Skandinaviens endet?

Wie kann es sein, dass eine „unabhängige“ Organisation wie die Wakf den Bürgern erzählt, sie werde finanziell von lokalen Muslimen unterstützt und am Ende eine Moschee hinklotzt, die von Katar – neben Saudi-Arabien der größte Verbreiter des Wahabismus, der „reinen Lehre des Islam“ – finanziert wurde?

Und wann ist Schweden eigentlich eine Provinz der Diktatorenherrschaft Katar´s geworden, in der offizielle Regierungsvertreter ihre Megamoscheen eröffnen, ohne die kleinste öffentliche Aufmerksamkeit oder gar Kritik zu erregen?

Und wann hat die schwedische Bevölkerung eigentlich eingewilligt, unter das Protektorat Katar´s gestellt zu werden?

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