Farage gibt Juncker Zunder!

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Hat keine Angst vor dem bösen Juncker: Nigal Farage (Foto: Foto: Wikipedia/ Von Euro Realist Newsletter - flickr.com, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7670040

Brüssel – Lange Gesichter gestern bei Juncker und Co im Brüsseler Parlament, als ihr “Europafeind Nr.1” Nigel Farage mal wieder zur Attacke auf sie blies.

„Ihr habt es vielleicht vor zwei Jahren geschafft, Griechenland zu vernichten, aber mit uns werdet Ihr das nicht machen“, warnte der britische Ukip-Politiker angesichts der neuen Drohungen gegen Großbritannien bei den Brexit-Verhandlungen.

„Wir können die nächsten zwei Jahre mit dieser Farce verbringen, aber das draußen ist eine große, große Welt und ich fange an zu glauben, dass Yanis Varoufakis Recht hatte, als er während der Verhandlungen feststellte, die EU sei eine Technokratie, die sich verzweifelt an ihre maßlose und illegitime Macht klammert“, so Farage weiter.

Farage fand besonders deutliche Worte zum Treffen von Jean-Claude Juncker mit Regierungschefin Theresa May Anfang Mai und warf ihm vor, Informationen über das Vier-Augen-Gespräch an die deutschen Medien weitergegeben zu haben.

“Stellen Sie sich vor, Sie haben einen prominenten Gast zum Essen eingeladen, haben alle Vorbereitungen getroffen, gute Gespräche geführt und aus Ihrer Sicht, ist alles gut gelaufen. Und nur wenige Stunden später teilt Ihr Gast der ganzen Welt mit, dass Sie sich als Gastgeber etwas vorgemacht haben. Sie dürfen in der Presse lesen, dass Sie in einer anderen Galaxie leben und alle guten Gespräche für den anderen nur Blablabla gewesen sind. Und um noch einen draufzusetzen war das Essen nicht wirklich gut und er erzählt, die Sprache des Gastgeber würde sich in naher Zukunft erledigen, was ziemlich dumm ist, angesichts des European Song Contests, auf dem 90 Prozent aller Songs auf Englisch gesungen werden…Wenn Sie so behandelt werden, von jemandem dem Sie vertraut haben, werden Sie sich wohl auch die Frage stellen, ob Sie da mit einer vernünftigen Person verhandeln.“

Juncker, mit dem Vorwurf konfrontiert, “verdammt unhöflich” gewesen zu sein, starrte seinen Lieblingsfeind Farage mit eisigem Blick an. Doch der legte unbeirrt nach.

“Sie meinen immer noch, große Reden gegen die Briten schwingen zu können. Aber inzwischen sind 68 Prozent von ihnen für den Brexit. Entweder wir bekommen von der EU vernünftige Forderungen oder wir werden aufstehen und gehen, noch bevor dieses Jahr vorbei ist“, so Nigel Farage.

Unterdessen haben Norwegen, Liechtenstein und Island den Briten angeboten, beim Scheitern der Verhandlungen ihrem EFTA Freihandelsabkommen beizutreten.

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