Zu Tode gelangweilt?- Oder woher kommen die stark steigenden Selbstmordversuche bei „Flüchtlingen“?

(Symbolbild: JouWatch)
Ene, mene, muh - und minderjährig bist auch Due (Symbolbild: JouWatch)

Die Zahl der Suizidversuche von Asylbewerbern sei in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Dies beklagt der Chef der einflussreichen Lobbyorganisation Pro Asyl, ohne den Zusammenhang zwischen „Suizidversuch“ und Aussetzung einer Abschiebung zu erwähnen. Ein FDP-Innenpolitiker, fordert sogleich eine Meldepflicht für Suizidversuche von „Flüchtlingen“. Ob der rührige FDPler solch eine Kartei auch für Hartz IV induzierte Selbstmordversuche eingerichtet sehen will?

„Die psychische Situation von Asylbewerbern in Deutschland wird immer prekärer“, so die alarmistische Klage von Bernd Mesovic, stellvertretender Geschäftsführer von Pro Asyl Deutschland, dem mächtigen Lobbyverein, der kräftig durch das Georg Soros- Spendennetzwerk EPIM (Europäisches Projekt für Integration und Migration) mitfinanzierter wird, für ein Europa der offenen Grenzen eintritt und fordert, dass jedem, der den Schengen-Raum betritt, ohne Ausnahme ein Asylverfahren ermöglicht werden muss und nicht eine Abschiebung, was von Pro Asyl als ausgemachtes Endziel definiert wird.

Angeblich enormer Anstieg von Suizidversuchen unter „Flüchtlingen“

Mesovics Klage scheint im ersten Zug durch eine Meldung der Osnarbrücker Zeitung (OZ) gestützt, die sich auf eine Antwort des Innenministeriums auf Anfrage der FDP-Landtagsfraktion beruft, dass in Niedersachsen 13 von 47 Kommunen im Land 50 versuchte Selbsttötungen von „Flüchtlingen“ im vergangenen Jahr an das Ministerium gemeldet hätten. Drei Selbstmordversuche hätten zum Tod geführt. Die restlichen Kommunen hätten nicht geantwortet oder keine entsprechende Statistik, so das Ministerium in seiner Aussage weiter. Die OZ berichtet zudem, dass sich auch in Bayern die Suizidrate unter „Flüchtlingen“ mit 162 Versuchen (Stand 2016) innerhalb weniger Jahre verdreifacht habe.

Dem Umstand, dass Deutschland durch eine unverantwortliche Immigrationspolitik der Bundesregierung mit Hunderttausenden von angeblich asylsuchenden Menschen geflutet wurde, und dadurch die Rate von – wie auch immer motivierten Suizidversuchen, allein aufgrund der schieren Masse angestiegen sein könnte – wurde vom Ministerium nicht gewürdigt. 

„Suizidversuch“ kaum belegbar – aber prima, um eine Abschiebung zu verhindern

Betrachtet man „Suizidversuche“ im Zusammenhang mit anstehenden Abschiebungen, könnte sich der von Pro Asyl beklagte Zustand all zu schnell relativieren. Wie ein Mitarbeiter einer Ausländerbehörde gegenüber JouWatch darstellt, ist ein „Suizidversuch“ kaum belegbar, jedoch zur Verhinderung einer Abschiebung äußerst hilfreich.

Wird von einer Flüchtlingshilfeorganisation bestätigt, dass ein Abzuschiebender zum Beispiel aufgrund seines Fluchttraumas einen Selbstmordversuch begangen habe, so kann diese „Retraumatisierung“ zu einer Bestätigung einer Reiseunfähigkeit führen, obwohl für den angeblichen Suizidversuch keinerlei Belege vorhanden sind. Wird diese Retaumatisierung zudem noch von einem Amtsarzt, der sich keine latente Ausländerfeindlichkeit vorwerfen lassen möchte oder einem ambitionierten Kollegen bestätigt, kann der Abzuschiebende eben aufgrund von Reiseunfähigkeit nicht abgeschoben werden. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hatte diese Praxis Mitte des letzten Jahres kritisiert und dargelegt, dass Mittels eines Schreibens vom Arzt sich 70 Prozent der männlichen „Flüchtlinge“ unter 40 Jahren vor einer Abschiebung für krank und damit nicht transportfähig erklären lassen.

Die höchst lukrative „Asylindustrie-Quelle“ am sprudeln halten

Pro Asyl Deutschland verfügte 2015 über ein Budget von 3.5 Millionen EUR – 90,3 Prozent davon generiert der Verein  aus staatlichen Zuschüssen. Hinzu kommen noch angegliederte Organisationen und Fördervereine wie zum Beispiel die  sogenannten »Bundesarbeitsgemeinschaft PRO ASYL«, ein Verein, der seit 1988 geschickt mit sogenannten »Flüchtlingsräten«, Kirchen, Gewerkschaften sowie Wohlfahrtsverbänden und anderen Menschenrechtsorganisationen vernetzt ist und seit Angela Merkels Blitzentscheidung, die halbe muslimische und afrikanische Welt nach Deutschland einzuladen, seinen Wirkungskreis massiv ausgebaut haben dürfte.

Pro-Asyl-Chef Mesovic profiliert sich mit Aussagen wie: „Die psychische Verfassung von Asylsuchenden wird immer prekärer“. Viele seien durch ihre Erlebnisse traumatisiert, hinzu käme die zermürbende Situation in Deutschland voller Unklarheit. „Menschen mit all ihren Hoffnungen fallen regelrecht in sich zusammen“ die Realität durch angeblich massenhafte, suizidalen „Flüchtlinge“ stark überzeichnen dürfte, um für seine Organisation, – einer der Hauptnutznießer der aktuellen Immigrationskrise –  die Quellen weiter munter sprudeln zu lassen, erschließt sich.

Kartei auch für die Erfassung von Hartz IV induzierten Selbstmordversuchen geplant?

Weniger erschließt sich das geschäftige Gebaren des FDP-Innenpolitiker Jan-Christoph Oetjen, der eine Meldepflicht für Suizidversuche von „Flüchtlingen“ fordert, damit sich das Land ein Gesamtbild machen und gegebenenfalls entgegensteuern könne. Denn: „Asylbewerber befinden sich in der Obhut des Staates. Da muss der Staat auch wissen, was mit den Menschen geschieht“, so Oetjen.

Ob der rührige FDPler diesen Erkenntnisgewinn auch bei Hartz IV induzierten Selbstmordversuchen fordert, wurde bislang nicht vermeldet. (BS)

 

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...