Putin bietet Mitschrift zu Gespräch Trump-Lawrow an

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Der russische Staatschef Wladimir Putin hat am Mittwoch angeboten, dem US-Kongreß die Notizen zur Unterredung zwischen US-Präsident Donald Trump und Außenminister Sergej Lawrow zur Verfügung zu stellen. Das berichtet die Augsburger Allgemeine in ihrer heutigen Ausgabe. Voraussetzung sei allerdings, daß die US-Regierung das für möglich hält. Putin in Sotschi zur Kontroverse in den USA: Dort entwickelt sich „politische Schizophrenie“.

Putin weiß natürlich, was die Ursachen dieser politischen „Schizophrenie“ sind: Der Kampf, der dort stattfindet zwischen einer maßlos enttäuschten, politisch professionellen Verliererclique, die noch immer viel Einfluß und Verbindungen in höchste Regierungs-, Medien-  und Justizkreise hat einerseits – und Präsident Trump als Politneuling andererseits. Lappalien, bei denen diese tief gekränkten Loser im Falle Obamas keine Sekunde an Protest gedacht hätten, werden medial zu Skandalen aufgeblasen, als ob es um Sein oder Nichtsein des American Way Of Life ginge. Daß es Trump unter diesen Voraussetzungen schwer hat, schlüssig zu regieren, ist Putin mit Sicherheit bewußt. Die „politische Schizophrenie“ ist eine dieser netten Sticheleien, an denen Putin seine Freude hat. Wenn man die USA politisch noch als ein homogenes Gebilde verstünde, sähe es auch tatsächlich so aus.

 

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