Indonesien: Christlicher Politiker muss wegen „Gotteslästerung“ in den Knast!

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Djakarta, nicht nur vollgestopft mit Autos (Foto: AsiaTravel/Shutterstock)

Was passiert, wenn Muslime die Mehrheit bilden, erfahren wir heute aus Indonesien, dass ja für viele immer noch das Vorbild für einen freiheitlichen, demokratischen Staat gilt. Der „Spiegel“ schreibt, dass ein Gericht in Jakarta den amtierenden Gouverneur der indonesischen Hauptstadt, Basuki Tjahaja Purnama, zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt hat. Die Richter sollen den christlichen Politiker für schuldig befunden haben, sich mit abfälligen Bemerkungen über den Koran der Gotteslästerung schuldig gemacht zu haben. Zugleich ordneten sie die sofortige Verhaftung des 50-Jährigen an.

Interessant ist auch die Vorgeschichte. Der „Spiegel“ weiter: „Als Gouverneur war Purnama Mitte April bereits abgewählt worden. In der Stichwahl verlor er gegen einen muslimischen Kandidaten… Der seit 2014 amtierende Gouverneur hatte Gegnern Ende 2016 vorgeworfen, den Koran für Wahlkampfzwecke zu missbrauchen. Daraufhin gingen aus Protest bis zu eine halbe Million Menschen gegen ihn auf die Straße. Vermutet wird, dass ihn diese Bemerkungen auch den Wahlsieg gekostet haben.“

Wer sich nun die Entwicklung in den westlichen Ländern anschaut, wird bemerken, dass diese Blasphemiegesetze, so schwammig sie auch sind, zugunsten des Islams immer mehr um sich greifen und die Islamkritiker zu „Kriminellen“ machen. Bis es dann später auch die Christen erwischt.

Seien wir also gewarnt und von daher: Besten Dank, lieber „Spiegel“ für diesen Hinweis.