Grenzkontrollen also doch möglich?

Grenzkontrollen sind möglich - aber nur dann, wenn es um die Sicherheit von Politikern geht (Symbolbild: JouWatch)

Ob G7-Gipfel auf Sizilien oder G20-Gipfel in Hamburg. Wenn es um die eigene Sicherheit geht, können unsere Politiker kurzerhand Grenzen schließen und massive Sicherheitskontrollen durchführen lassen. Geht es aber um den Schutz der Bevölkerung, ist es ihnen nicht nur „shit-egal“- sie verhöhnen obendrein solche Forderungen als angeblich unrealistisch und nicht durchführbar, so der Autor Stefan Schubert.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat laut WeltOnline angekündigt, rund um den G20-Gipfel Kontrollen an den deutschen Grenzen einzuführen. Das sagte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums gegenüber dem Magazin. Demnach sollen die Schengen-Binnengrenzen rund um das Treffen der Staats- und Regierungschefs am 7. und 8. Juli in Hamburg „aufgrund der erhöhten Sicherheitsanforderungen“ wieder kontrolliert werden.

Grund für die anscheinend doch möglichen Grenzkontrollen:  Die zu erwartenden massiven Gewaltexzesse rund um den G20-Gipfel durch Linksextremisten und die Befürchtungen, wonach gewaltbereite Linksextremisten auch aus Dänemark oder Italien anreisen könnten (JouWatch berichtete).

Keine „Flüchtlingsretterei“ während des G7-Gipfels

Geht es um die Sicherheit der sich selbst initiierenden Politiker, scheint es keinerlei Probleme mit Grenzkontrollen und Sicherheitszonen zu geben. Auch beim vom 26. bis 27. Mai anberaumten G7-Gipfel auf Sizilien, werden in Punkto Sicherheit keinerlei Lücken sichtbar.

Wie die italienische Zeitung Corriere della Sera berichtet, ist bereits vier Tage vor Beginn des G7-Gipfels Unbefugten und Schiffen absolut verboten, an einem sizilianischen Hafen anzulegen. Ab Montag gelte dann ein Flugverbot. Des Weiteren nehmen Scharfschützen auf den Dächern ihre Positionen ein und  Straßensperren, Sicherheitszonen, Schranken, Checkpoints und Kontrollen von Personen und Fahrzeugen werden Angela Merkel, Emmanuel Macron, Paolo Gentiloni und Justin Trudeau zu schützen wissen. In diesem Zeitraum werden, so die Zeitung, auch keine „Flüchtlinge“ per Boot anlanden. Erst am dem 28. Mai, ein Tag nach Ende der G7- Konferenz, wird die Invasion Europas wieder in gewohnter Weise fortgeführt werden.

Wie es scheint, geht es nur, wenn es um deren Köpfe geht

Wie es scheint, kann die Mittelmeerroute gezielt und sehr schnell geschlossen werden. Wie es scheint, kann die Kontrolle unserer Grenzen sofort aufgenommen und durchgeführt werden. Wie es scheint, funktioniert dies aber nur dann, wenn es um die Sicherheit jener Politiker geht, die durch ihr unverantwortliches Handeln schon längst diese Sicherheit ihren Bürgern verspielt haben.

Geht es nicht um den nimmersatten Politikertross, dann scheint Sicherheit nicht nur „shit-egal“, sondern obendrein werden solche Forderungen als angeblich unrealistisch und nicht durchführbar verhöhnt, so der ehemalige Polizist und Bestsellerautor Stefan Schubert in einem Facebook-Kommentar. (BS)

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