Anetta Kahane, der Aussteiger und linker Deutschenhass

Felix Benneckenstein (roter Pfeil) im Februar 2013: Statt Hakenkreuz läuft der "Aussteiger" nun hinter Hammer und Sichel (schwarzer Pfeil) her. Die Dame im Vordergrund wurde, zusammen mit einem weiteren Antifa-Kämpfer, abgestellt, um gegen unseren Fotografen vorzugehen. Wir bitten die Unschärfe zu entschuldigen (Bild, bearbeitet [Pfeile und schwarzer Balken]: JouWatch)

Der ehemalige Stasi-Spitzel Anetta Kahane bleibt auch in einem eigentlich demokratisch verfassten Staat beim Anschwärzen bestimmter Meinungen. In ihrer Amadeu Antonio Stiftung ist Kahane jedoch nicht die einzige, die von extremistisch-rassistischen Ansichten durchdrungen ist. Aufschlussreich ist auch die Geschichte eines Neo-Nazi Aussteigers.

Die Bayerische Staatszeitung zeigte sich empört. Felix Benneckenstein, der ehemalige Nazi und mittlerweile Betreiber eines „Aussteigerprogramms“ bekommt zu wenig öffentliches Geld, um auch anderen den Weg aus dem Extremismus zu zeigen. Unbedingt müsse hier mehr getan werden, legte das vermeintlich „unabhängige“ Blatt im Juli 2013 nahe, das unter anderem die Süddeutsche Zeitung für den Freistaat Bayern betreibt.

Kein halbes Jahr zuvor. Die linke und linksextreme Szene marschiert durch die bayerische Landeshauptstadt und demonstriert gegen die alljährlich in München stattfindende Sicherheitskonferenz. Organisiert wird diese Demonstration, die sich nahezu genauso regelmäßig im Verfassungsschutzbericht wiederfindet, durch Kader der kommunistischen Partei.

Mit Hammer und Sichel durch München marschieren

Mitten unter den Demonstranten unter einer Antifa-Flagge und hinter einer Fahne mit Hammer und Sichel: Felix Benneckenstein (siehe Artikelbild). Von einem Extrem zum anderen gewandelt, erhält der Dauerextremist von Politik und Mainstreammedien eifrig Zuspruch und Unterstützung.

Die Wandlung vom Nazi zum Linksextremisten verdankt Benneckenstein dem Aussteigerprogramm Exit. Dieses wurde durch den ehemaligen Kriminalrat Bernd Wagner ins Leben gerufen. Auch dabei: Die Amadeu Antonio Stiftung. Exit ist eng mit dem vom Nazi zum Antifa-Kämpfer gewandelten Benneckenstein verbunden. Benneckensteins „Aussteigerhilfe Bayern“ ist Partner von Exit, wie man auf der Internetseite Exits lesen kann.

Benneckenstein hat es mit seinen Fachkenntnissen in Sachen Extremismus nun gar zu einem „Experten“ gebracht, den sich der Kinderausschuss des Deutschen Bundestages einlädt.  Freilich wird dort nur über den Extremismus der Nazis, jedoch nicht über den der Kommunisten gesprochen.

Hass lediglich umgeleitet

Zwar hat Benneckenstein den Hass auf die Personengruppen ablegen müssen, die nun einmal Ziel von Nazis sind. Aber hassen kann er weiterhin. Jedenfalls ist das im Umfeld Kahane, die einst als IM Victoria, siegreich Privates Dritter an die Stasi-Häscher verriet, nicht verpönt. Im Gegenteil: Der Hass auf Deutsche oder wahlweise Deutsche wird zelebriert.

„Bomber-Harris Flächenbrand – Deutschland wieder Ackerland!“ Diese Reminiszenz an den Befehlshaber der britischen Bomberstaffeln, Jahrzehnte nachdem diese Dresden in Schutt und Asche legten, ist nur eine der Botschaften die Julia Schramm, Mitarbeiterin der Amadeu Antonio Stiftung via Twitter an das Volk des Staates versendete. Einen Staat, den Schramm gerne in Anspruch nimmt, ihre politische Tätigkeit zu finanzieren.

Vernichtungsphantasien gegen Deutschland, dessen Steuergeld man annimmt

Diese Tätigkeit ist, ohne dass hier ein Hauch Ironie seitens der Kahane Stiftung mitschwingt, gegen Hasse im Internet vorzugehen. „Sauerkraut, Kartoffelbrei – Bomber Harris, Feuer frei!“, war ein weiterer Tweet Schramms, die sich auf Twitter als Marxistin bezeichnete.

Der Hass auf Deutsche weißer Hautfarbe, der sich dahinter verbirgt, ist auch der Chefin der Stiftung geläufig. Für Anetta Kahane kommen augenscheinlich nur Weiße als Rassisten in Betracht. So erklärte sie gegenüber der Zeitung Tagesspiegel in Bezug auf Ostdeutschland, es sei:

Der Osten Deutschlands ist „zu weiß“

„[…] die größte Bankrotterklärung der deutschen Politik nach der Wende, dass ein Drittel des Staatsgebiets weiß blieb.“

Weiter meinte Kahane:

„Willy Brandt sprach vom Zusammenwachsen dessen, was zusammengehöre, und meinte die weißen Deutschen“, sagte sie. „Das hat einen nationalistischen Auftrieb ausgelöst. Ein paar Millionen andere wurden glatt vergessen. Wenn damit jetzt Schluss wäre, fände ich das ausgezeichnet.“

Die vermeintlichen „Hüter“ der Demokratie

Interessant auch, in welche Gesellschaft sich Kahane begibt, um gegen tatsächliche oder vermeintliche Nazis zu kämpfen. Hier ein Teil der Unterzeichner eines Aufrufs zu einer Demonstration anlässlich des Prozessbeginns gegen Beatz Zschäpe (in alphabetischer Reihenfolge und nach der Amadeu Antonio Stiftung ohne weitere Fortführung, Hervorhebung durch die Red.).

  • anita f. (Regensburg)
  • Antifa AK Köln
  • antifa bamberg
  • Antifa Eifel
  • Antifa Euskirchen
  • Antifa Koblenz
  • antifa nt
  • Antifa Tübingen/Reutlingen (ART)
  • Antifaplenum Aschaffenburg
  • Antifa RE 59221
  • Antifa Saar / Projekt AK
  • Antifaschistische Aktion Burg
  • Antifaschistische Aktion (Aufbau) Rastatt/Baden-Baden
  • Antifaschistische Aktion Heilbronn
  • Antifaschistische Aktion Kreis Ludwigsburg
  • Antifaschistische Aktion Leverkusen (AALEV)
  • Antifaschistische Aktion Lörrach
  • Antifaschistisches Aktionsbündnis Stuttgart & Region (AABS)
  • Antifaschistische Aktion (Aufbau) Stuttgart
  • Antifaschistische Linke Berlin (ALB)
  • Antifaschistische Linke Bühl-Achern
  • Antifaschistische Linke Freiburg
  • Antifaschistische Linke Fürth
  • Antifaschistische Linke Münster
  • Antifaschistisches Aktionsbündnis Nürnberg (AAB)
  • Antifaschistisches Infoblatt (Berlin)
  • Antifaschistisches Rechercheteam Nürnberg (ART-Nbg)
  • Antirassistische Initiative Berlin (ARI)
  • Antikapitalistische Linke München (ALM)
  • Antisexistisches Aktionsbündnis München (asab_m)
  • Amadeu Antonio Stiftung

Demokratien, die solche Verteidiger, wie Kahane, Benneckenstein und Schramm haben, brauchen keine Feinde mehr. (CJ)

Lesen Sie hier, wie die Anetta Kahane Stiftung zum Teil finanziert wird. Die Auflistung ist jedoch nicht abschließend.

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