EU-Parlamentspräsident: Macron ist nicht Harry Potter

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Die EU stürzt ab (Foto: Pixabay)

Brüssel – EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani warnt vor überzogenen Erwartungen an den neuen französischen Präsidenten Emmanuel Macron: „Macron ist nicht Harry Potter.“

Macrons Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin wertete der EU-Parlamentspräsident als positives Zeichen für Europa. Er glaube, das sei ein guter Start. Wenn man die Europäische Union stärken wolle, brauche man Veränderung.

Frankreich habe eine wichtige Botschaft, so Tajani. Die Mehrheit der französischen Wähler habe für die EU gestimmt. Der EU-Parlamentspräsident möchte gerne die Distanz zwischen den Europäischen Institutionen und den Bürgern verringern. Dem EU-Parlament komme dabei eine besondere Rolle zu: Schließlich sei es die einzige EU-Einrichtung, die von den Menschen direkt gewählt werde.

Auf Nachfrage sagte Tajani auch, daß er persönlich für einen europäischen Finanzminister sei. (dts)

Natürlich ist Macron nicht Harry Potter. George Soros ist ja auch nicht Joanne K. Rowling. Und ebenso natürlich ist es, daß Tajani einen europäischen Finanzminister befürwortet. Wann wäre man bei der EU schon jemals dagegen gewesen, daß Andere darüber bestimmen, wofür sie deutsches Geld zum Fenster hinauswerfen dürfen? – Eben. Noch nie.

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