USA sagen verfolgten Christen in aller Welt Hilfe zu

(Symbolbild: JouWatch)
Weltweit werden über 200 Millionen Christen verfolgt (Symbolbild: JouWatch)

US-Vizepräsident Mike Pence hat den verfolgten Christen in aller Welt seine sowie die Hilfe von Präsident Donald Trump zugesagt. Gemeinsam mit Verbündeten wolle man im Nahen Osten die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) vernichten. Dies sicherte Pence, der als Hauptredner beim ersten „Weltgipfeltreffen zur Verteidigung verfolgter Christen“ in Washington auftrat, zu.

Derzeit herrscht die größte Christenverfolgung aller Zeiten. So die Analyse von christlichen Hilfswerken wie Open Doors, die feststellen, dass nach neuer Einschätzung mehr als 200 Millionen  Menschen weltweit unter einem hohen Maß an Verfolgung leiden, weil sie sich zum Christentum bekennen. Ächtung und Verfolgung erfahren Christen in all jenen Ländern, wo der Islam die Mehrheit stellt bzw. Staatsreligion ist.

Besonders massive Ächtung und Verfolgung erleiden Christen aktuell im Nahen und Mittleren Osten. Christen in Syrien und im Nordirak werden von islamischen Terroristen des sogenannten „Islamischen Staates“ (IS) verfolgt und getötet. Die Kopten in Ägypten werden in immer kürzeren Abständen Opfer von islamischen Anschlägen, so dass diese Urchristen bereits in Scharen ihre Heimat verlassen (JouWatch berichtete).

Deutsche Kirchenvertreter sorgen sich um Muslime

Anders als hiesige christliche Vereinigungen und deren Repräsentanten, die sich – wie das Zentralkomitee der Katholiken (ZdK) vornehmlich wegen wachsender Islamkritik in Deutschland sorgen, als um die weltweit durch den Islam verfolgten Glaubensbrüder- und Schwestern  – traf US- Vizepräsident Mike Pence eine klare Aussage.

Pence trat letzte Woche in Washington als Hauptredner auf dem dreitägigen, ersten „Weltgipfeltreffen zur Verteidigung verfolgter Christen“ – einberufen von Franklin Graham, Leiter des  Hilfswerk „Samaritan’s Purse“ (Geldbörse des Samariters) vor mehr als 600 Teilnehmern aus 130 Ländern auf –  und stellte dar, dass sowohl er wie auch der US-amerikanische Präsident Donald Trump sich für die weltweit verfolgten Christen einsetzten werden. „Nirgendwo in der Welt werden die Übergriffe deutlicher als in den Ländern, in denen das Christentum geboren wurde“, so der gläubige Christ Pence laut der Washington Post, der sich seiner Rede insbesondere auf den Nahen Osten bezog, wo bei IS-Bombenattentaten in zwei Kirchen in Ägypten, 44 Christen getötet und 126 verletzt wurden. Ähnliche Schicksale gebe es in Syrien und dem Irak, wo Christen ebenfalls immer häufiger  Opfer von Gräueltaten werden. (BS)

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