Justice for Chelsea – ein Vergewaltigungsopfer klagt an

Foto: Youtube/Screenshot
Kämpft für eine junge Frau, die von Migranten vergewaltigt wurde. Tommy Robinson (Foto: Youtube/Screenshot)

Chelsea Wright ist eine junge Frau aus der britische Stadt Sunderland. Im vergangenen Jahr wurde sie Opfer einer Gruppenvergewaltigung durch Migranten. Im September vergangenen Jahres fielen sechs Männer aus Syrien, dem Irak und Bahrain im Alter zwischen 20 und 30 Jahren über sie her. Das Schicksals der 26jährigen steht stellvertretend für viele Frauen in Europa. Opfer, die von Polizei und Justiz im Stich gelassen werden und denen keine Gerechtigkeit mehr widerfährt.

Von Marilla Slominski und Collin McMahon

Alle ihre Peiniger wurden trotz DNA-Spurensicherung und Verhaftung mehrmals gegen Kaution wieder auf freien Fuß gesetzt, Zeugen nicht angehört. Die Täter entgingen bisher jeder Strafe.

Bestraft werden diejenigen, die dagegen aufbegehren und sich empören. Ihr Bruder – im Gefängnis, weil er es wagte, dass Wohnhaus der Syrer aufzusuchen.

Die ganze Staats- und Mediengewalt bekamen auch „rechte“ Demonstranten und aufgebrachte Bürger aus Sunderland zu spüren, die ihrer Wut freien Lauf ließen und das Haus, in dem die 26jährige die schlimmsten Stunden ihres Lebens durchlitten hatte, attackierten.

Der britische Aktivist Tommy Robinson, der als Gründer und Ex-Mitglied der „islamfeindlichen“ English Defence League von Wikipedia direkt in die rechtsextreme Ecke befördert wird, wollte das nicht hinnehmen. Er fordert Gerechtigkeit für die junge Britin. Robinson rief eine Petition unter dem Titel „Justice for Chelsea“ ins Leben und sammelte bereits 50 000 Unterschriften. Nun organisierte er eine Demonstration in Sunderland und die Bürger der Stadt im Nordosten Großbritannien gingen zu hunderten für die junge Frau aus ihrer Mitte auf die Straße. Im folgenden Video ist die Demo zu sehen und ein Interview mit Chelsea Wright, indem die die junge Frau eindrucksvoll die Ereignissen jener Nacht schildert, die ihr Leben für immer veränderte:

„Er hat mich gegen die Tür gedrückt und meinen Kopf gegen die Tür geschlagen und gesagt ich würde nicht entkommen. Er hat dabei gelacht…Er hat die Tür einem anderen aufgemacht. Ich wusste, ich muss da raus. Ich bin hinausgelaufen. Er hat mich die Treppe hinunter getreten und mich an der Haaren wieder hinaufgezogen…Ich hatte blaue Flecken an meinem ganzen Unterleib. Es war furchtbar. Ich hatte Peitschenhiebe hinten an den Beinen. Meine Arme waren ganz schwarz, weil sie mich festgehalten hatten. Meine Haare sind ausgegangen. Ich hatte kahle Stellen am Kopf. Fingerabdrücke an meinem Hals. Fußabdrücke am Rücken…Weil ich erzählt habe was passiert ist, trauen sich jetzt auch andere Frauen etwas zu sagen. Deshalb kann ich sie jetzt nicht gewinnen lassen. Ich muss einfach weiterkämpfen…“

Zum besseren Verständnis haben wir das Video im nachfolgenden Text übersetzt.

Tommy:        Keine Politiker oder Organisationen unterstützen sie.
Nur Familien, die Gerechtigkeit fordern.

 

00:18              Wir berichten aus Sunderland von diesem Protestmarsch.

 

Es geht um eine junge Frau namens Chelsea Wright,

 

die von syrischen und irakischen Flüchtlingen gruppenvergewaltigt wurde.

 

00:30              Aber nichts ist geschehen obwohl es Zeugen und Spurensicherung gibt.

 

00:33              Seit 12 Monaten kämpfen sie für Gerechtigkeit.

 

00:44              Gerechtigkeit für Chelsea

 

00:54              Chelsea Wright führt diese Demo an.

 

Das muss sehr schmerzhaft für sie sein.

 

00:58              Soweit ich weiß, leidet sie unter Panikattacken und einem Trauma.

 

01:03              Aber nur ihre Mitbürger kämpfen für sie.

 

01:05              Das ist eine solidarische englische Gemeinde,

die Gerechtigkeit für eine der ihrigen fordert.

 

01:11              Sie werden völlig alleingelassen.

 

01:44              Man sieht wieviel Unterstützung sie hier erfährt.

 

Die meisten Leute wussten überhaupt nicht von dieser Demo.

 

01:50              Es wird totgeschwiegen. Das wollen wir ändern.

 

01:53              Alle Menschen in UK sollen erfahren, was auf unseren Straßen passiert.

 

Screenshot/Youtube
Chelsea Wright erzählt von der schlimmsten Nacht ihres Lebens (Foto: Screenshot/Youtube

Interview mit Chelsea Wright

 

02:40              Kannst du uns erzählen, was passiert ist?

 

02:44              Am 4. 9. 2016 bin ich mit meiner Mutter und ihrer Freundin ausgegangen.

 

02:50              Ich hatte drei Drinks. Mehr weiß ich nicht mehr, bis ich aufgewacht bin.

 

02:55              Ich bin in einem fremden Zimmer aufgewacht.

 

03:00              Ich sah mich um. Ich lag auf dem Boden.

 

Ich hatte nur ein Höschen an.

 

03:05              Ich drehte mich um. Ein Mann in Boxershorts war im Zimmer.

 

03:39              Ich drehte mich um. Dort war ein Mann.

 

Für mich sah er wie ein Türke aus.

 

03:45              Deshalb habe ich ihn am nächsten Tag so beschrieben.

 

03:51              Er war in der Ecke. Dort war ein kleines Waschbecken.

 

03:56              Am Möbel kann ich mich nicht erinnern.

 

04:02              Ich sprang auf und wollte zur Tür

 

aber sie war verschlossen.

 

04:04              Er hat mich gegen die Tür gedrückt

 

und meinen Kopf gegen die Tür geschlagen.

 

04:10              und gesagt ich würde nicht entkommen.

 

Er hat dabei gelacht.

 

04:17              Auf der Treppe haben sie mich auch geschlagen

 

04:25              So bin ich entkommen.

 

Er hat die Tür einem anderen aufgemacht.

 

O4:28              Ich wusste ich muss da raus.

 

Ich bin hinausgelaufen.

 

04:33              Er hat mich die Treppe hinuntergetreten

 

und mich an der Haaren wieder hinaufgezogen.

 

04:38              Er hat mich an der Haustür zu Boden gedrückt.

 

04:45              Da waren andere Leute.

 

Ich weiß nicht wie viele.

 

04:48              Drei weitere oder so waren unten.

 

Tommy:         Es gibt eine Zeugin, oder?

 

05:00              Ja, eine Nachbarin aus der Straße.

 

05:04              Sie hat gesehen wie sie mich wieder hineingeschleift haben.

 

und ich mich gewehrt habe.

 

05:08              Sie hat gesehen wie sie mich an den Haaren hineingeschleift haben.

 

05:14              Die Polizei kam zu mir

 

05:18              etwa 2 Uhr nachmittags

 

05:23              Die Polizistin hat geweint.

 

05:26              Sie riet mir zur Klinik für sexuelle Übergriffe zu gehen

 

um mich komplett untersuchen zu lassen.

 

05:34              wo meine Verletzungen fotografiert und vermessen würden

 

05:36              und Abstriche gemacht und die Pille danach verabreicht.

 

05:40              und ein Termin für eine AIDS-Untersuchung gemacht wird.

 

05:46              Das habe ich gemacht. Damit sie Beweise haben.

 

Tommy:        Was haben sie gefunden?

 

05:50              Es gab zwei Arten Spermien.

 

05:54             Aber nur eine war verwertbar, weil sie intern war.

 

05:58              Am 5.9. haben sie 6 Männer verhaftet.

 

Tommy:        6 Syrer und Iraker?

 

06:02              Ja.

 

Tommy:          Sie wurden dann auf Kaution freigelassen

 

und an einen sicheren Ort gebracht?

 

06:12              Ja. Sie wurden dreimal auf Kaution freigelassen.

 

06:17              Es gab mehrere Zeugen.

 

06:20              Unter anderem meine Tante.

 

Die haben gesehen wie ich ausgeschaut habe.

 

06:23              Jemand kam von der Nachtschicht vorbeigefahren

 

und hat mich am Geländer nach Hilfe schreien gesehen.

 

06:28              Ein Nachbar hat die Schreie gehört.

 

und aus dem Fenster gesehen als sie mich auf der Straße verfolgt haben.

 

06.33              Eine Dame wohnt zwei Straßen weiter

 

und hat die Schreie gehört.

 

06:42              Vor der hat man keine Zeugenaussage aufgenommen.

 

06:47              Das ist kein belastbarer Beweis, deshalb wird es vergessen.

 

06:54

 

Tommy:         Welche Verletzungen hattest du?

 

07:00              Ich hatte blaue Flecken an meinem ganzen Unterleib.

 

07:04              Es war furchtbar.

 

07:05              Ich hatte Peitschenhiebe hinten an den Beinen.

 

07:14              Meine Arme waren ganz schwarz

 

07:19              weil sie mich festgehalten hatten.

 

07:20              Meine Haare sind ausgegangen.

 

07:23              Ich hatte kahle Stellen am Kopf.

 

07:26              Fingerabdrücke an meinem Hals.

 

07:27              Fußabdrücke am Rücken.

 

07:30

 

Tommy:         Und diesen Männern ist nichts passiert?

 

07:34              Stattdessen ist dein Bruder im Gefängnis?

 

07:36              Er ist zu diesem Haus gegangen

 

07:39              wo diese Männer gewohnt haben.

 

07:43              und deshalb sitzt er jetzt im Gefängnis?

 

 

07:51                Telefoninterview mit einer Zeugin

 

Tommy:         Was haben Sie gesehen?

 

07:55              Es war im September

 

07:58              Das Datum weiß ich nicht mehr.

 

Es war ein Sonntag morgen.

 

08:05              Mein Verlobter hat mich angerufen.

 

Er ist Fernfahrer.

 

08:09              Während wir telefoniert haben

 

sagte ich, „Ich höre Schreie.“

 

08:18

Tommy:         Konnte sie hören, was sie geschrien hat?

 

08:20              Es waren nur Schreie.

 

Ich konnte nicht erkennen wo sie herkamen.

 

08:23              Dann habe ich zum Rollo hinausgesehen

 

und Chelsey gesehen.

 

08:33              Sie haben sie wieder ins Haus geschleift.

 

Sie wäre da niemals freiwillig wieder rein.

 

08:38              Dann kam sie wieder herausgelaufen

 

08:43              und stürzte auf der Straße.

 

08:48              Sie ist wieder aufgestanden

 

08:50              und lief schreiend die Straße hinunter.

 

Sie hatte keine Schuhe an

 

Nur ein Hemd

 

08:58              Ihr Kleid und Schuhe hat man nie gefunden.

 

Chelsea Wright:

09:11              Ich komme nicht gut damit klar.

 

09:13              Nach außen hin schon.

 

09:15              Aber nach innen nicht?

 

09:23              Weil ich erzählt habe was passiert ist

 

09:26              trauen sich jetzt auch andere Frauen etwas zu sagen.

 

09:29              Deshalb kann ich sie jetzt nicht gewinnen lassen.

 

09.33              Ich muss einfach weiterkämpfen.

 

09:39              Es ist noch niemand angeklagt worden

 

09:43              Ein wichtiger Zeuge wird ignoriert

 

09:45              Chelsey braucht Ihre Hilfe

 

09:50              Verlangen Sie, dass die Polizei handelt

 

09:55              Unterschreiben Sie die Petition

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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