Hepatitis-A-Epidemie in Berlin ausgebrochen

Hepatitis-A-Epidemie in Berlin ausgebrochen (Symbolbild: JouWatch)
Hepatitis-A-Epidemie in Berlin ausgebrochen (Symbolbild: JouWatch)

In Berlin löst bei Experten eine neue Hepatitis-A-Welle größte Besorgnis aus. 100 Erkrankte – mehrheitlich Schwule – wurden bereits registriert.  Diese Variante der Hepatitis sei vor allem verbreitet in Ländern mit schlechten hygienischen Bedingungen wie Indien, Afghanistan und Syrien. Einzig wirksamer Schutz sei eine Impfung.

Seit Beginn der „Migrationskrise“, die seit Kurzem politisch korrekt in „Migrationssituation“ umbenannt wurde, meldeten Medien verhalten, aber dennoch immer wieder „gehäufte Fälle von Krätze“ , Hepatitis,Tuberkulose, Windpocken, Mumps, Noroviren, Keuchhusten oder Malaria.

83 Prozent der Betroffenen sind  „Männer, die Sex mit Männern haben“

Aktuell äußern Experten große Besorgnis über eine Hepatitis-A-Welle in Berlin. Seit Beginn der Hepatitisausbrüche Ende 2016 seinen inzwischen über 100 Erkrankte erfasst worden.  In der vergangenen Woche wurden zwei neue Fälle bekannt. Betroffen hierbei seien insbesondere „Männer, die Sex mit Männern haben“, so der aktuelle epidemiologischen Wochenbericht des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lageso). Von den 100 Erkrankten seien 91 Männer, teilte das Amt mit. Bislang wurde von 62 der 75 betroffenen Männern (83 Prozent) angegeben, dass sie Sex mit Männern hatten. Diese Variante der Hepatitis sei vor allem verbreitet in Ländern mit schlechten hygienischen Bedingungen wie Indien, Afghanistan und Syrien. Einzig wirksamer Schutz sei eine Impfung.

Die Erreger der meldepflichtigen Infektionskrankheit werden fäkal-oral übertragen. Ein Kondom reiche bei Analverkehr zum Schutz vor der Krankheit nicht aus, da das Virus an der Oberfläche haften und sich bei der Entsorgung übertragen könne.

Info-Banner, Dating-Apps und Impfmobil

Die Experten seien besorgt, weil der Hepatitis-A-Ausbruch nicht nachlasse, sagte Christoph Lang, der Sprecher von Gesundheitssenatorin Dilek Kolat (SPD), Ehefrau des ehemaligen Vorsitzenden der Türkischen Gemeinde in DeutschlandKenan Kolat, wegen des starken Anstiegs der Fälle und der internationalen Dimension wurde in Berlin ein „Ausbruchsteam“ gebildet. Das Lageso hat bereits Info-Banner auf Dating Apps für Schwule geschaltet und möchte die Kampagne noch auf Poster und Postkarten ausweiten. Zudem soll auf schwul-lesbischen Straßenfesten deutschlandweit informiert werden. Angedacht sei auch, dass ein Impfmobil vor schwulen Clubs Station beziehen soll und dort nächtliche Impfungen anbieten könnte. (BS)

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