Kopten verlassen Ägypten

Die ägyptischen Christen verlassen das Land ihrer Vorfahren (Foto:Collage)

Ein führendes Mitglied des IS in Ägypten hat in einem Jihad Magazin davor gewarnt christliche Veranstaltungen, Versammlungen von Militär und Polizei sowie Gebiete mit Regierungsgebäuden zu besuchen. Sie seien alle „legitime Ziele“.

In einem Propagandavideo hatte der IS bereits im Februar verkündet, die Christen in Ägypten auszulöschen.

Daraufhin wurden bei einem islamischen Anschlag auf koptische Kirchen am Palmsonntag 45 Christen getötet und mehr als 100 verletzt.

Auf der Todesliste des IS stehen auch wohlhabende christliche Geschäftsleute als bevorzugte Zielpersonen. Der IS will Kairo „befreien“.

10 Prozent der 90 Millionen Ägypter sind koptische Christen. Ägypten ist eines der 21 gefährlichsten Länder der Welt für Christen.

Nach den islamischen Anschlägen vom Palmsonntag hatte Ägypten einen dreimonatigen Ausnahmezustand ausgerufen.

Der IS erhöht durch Angriffe außerhalb seiner Basis im Sinai immer mehr den Druck auf die Regierung. IS-Kämpfer stürmen die Häuser von Christen und erschießen die Männer im Beisein ihrer Familien.

Eins ihrer Opfer ist der 40jährige Klempner Kamel Youssef, den sie vor den Augen seiner Frau und der Kinder in den Kopf schossen.

Zuletzt wurde sechs Kopten in der größten Stadt des Sinai von den Islamgläubigen ermordet. Immer mehr Familien sehen sich nun gezwungen, das Land ihrer Vorfahren für immer zu verlassen(MS)

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