Erster „Hamburger Frauen- und Migrantinnenmarsch“ ein totaler Flopp

(Symbolbild: JouWatch)
Frauen- und Migranntinnenmarsch nach dem Geschmack der mächtigen Islamlobby und der Antifa (Symbolbild: JouWatch)

Hamburg: Der „Erste Hamburger Frauen- und Migrantinnenmarsch“ – der „Frauen aller Herkunft“ auf die Straße rief – floppte gewaltig. Weil die Verantwortlichen weder die Rednerinnen Necla Kelek und Zana Ramadani ausladen wollten und sich ebenso weigerten, dem muslimische Kopftuch zu huldigen, riefen die mächtigen Moscheenverbände – mit Erfolg – zum Boykott auf und ließen den feministisch angehauchten Multikultimarsch einfach floppen.  

„Frauen stärken Frauen!“. So der für Samstag angekündigte „Frauen- und MigrantInnenmarsch für die demokratischen Werte in Hamburg“, an dem sich im Vorfeld das Who-is-who des bunten, feministischen Multi-Kulti- Organisations- und Vereinslebens sowie Vertreter die mittlerweile mächtigen Moscheenverbände der Hansestadt zusammenfinden wollten, um für die Rechte von Frauen, Weltoffenheit und für ein friedliches Miteinander und natürlich gegen „die Rechten“ aufzumaschieren – oder – frei nach dem Motto der Veranstalterin „Kulturbrücke Hamburg„: „Weder die rechtspopulistische Propaganda noch der religiöse Fanatismus darf an Boden gewinnen“.

Nur 200 anstatt 3.000 nahmen teil

3.000 sollten kommen. Mindestens! Leider aber, so jedenfalls die Angaben der Polizei, fanden sich nur knapp 200 Menschen weiblichen Geschlechts – oder solche, die sich momentan so fühlen – in der Hamburger Innenstadt zusammen, obwohl Gastrednerinnen wie die streitbare Publizistin und Islamkritikerin Necla Kelek sowie die Ex-Feme Zana Ramadani, die gerade mit ihrem autobiographischen Buch „Die Verschleierte Gefahr“ Furore macht, vor Ort waren.

Die dürftige Teilnahmebereitschaft zeigt einmal mehr, wie beliebig die Werte des  „Feminismus“ von vermeintlichen Feministinnen definiert werden. Denn: Im Vorfeld des Hamburger Frauenmarsches hatte es bereits Knatsch gegeben. 23 Organisationen hatten eine Erklärung unterzeichnet, in der sich von der Veranstaltung distanzierten und zum Boykott aufriefen. Der Hauptgrund: Auf der Homepage des Frauen- und Migrantinnenmarsches stand doch tatsächlich, dass man „Frauen, die aus Angst ein Kopftuch tragen“, aufklären wolle:

Wir wollen Frauen, die aus Angst ein Kopftuch tragen, aufklären. Wir sind der Meinung, dass Verschleierung ein Symbol der Ausgrenzung – in allen ihren Formen ist, vor allem für die Mädchen, die nicht volljährig sind. Wir glauben, dass Emanzipation und Feminismus nicht mit einem Kopftuch vereinbar ist. Kopftuch ist nichts islamisches. Es ist ein historisches Produkt der Patriarchalen Gesellschaft, um Frauen zu kontrollieren. Viele entscheiden sich für das Kopftuch, um in Ruhe gelassen zu werden.“

Die mächtigen Schariafreunde der „Schura Hamburg“ rufen zum Boykott

Kräftig und erfolgreich gegen den „Erster Hamburger Frauen- und Migrantinnenmarsch“ agitiert  hatten im Vorfeld die Schariafreunde des vom Verfassungsschutz beobachteten Vereins „Schura Hamburg – Rat der Islamischen Gemeinschaft in Hamburg e.V.“, dessen Vorsitzender Mustafa Yoldas ehemaliger Vorsitzender der inzwischen verbotenen „Internationalen Humanitären Hilfsorganisation“(IHH) war und aktuell Funktionär bei der fundamentalistischen Millî Görüş ist.

Nicht nur, dass die Schura Hamburg über 30 Hamburger Moscheen – darunter das „Islamische Zentrum Hamburg“, das sich in Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens direkt auf den iranischen Großayatolla Khamenei beruft und offen antisemitistisch agiert – unter ihrem Dachverband vereinigt. Hinzu kommen eine Vielzahl von „Frauen-, Jugend-, Studenten- und Bildungsvereinen“, in denen die „Schura Hamburg“  wirkt und offen für die Scharia plädiert. Und mit soviel Einfluss auf die muslimischen Hamburgerinnen ausgestattet, forderten Schuravertreter zuerst von den Marschveranstalterinnen, die Gastrednerinnen Kelek und Ramadani auszuladen. Die wohl zum Dachverband zugehörigen „Schwestern“ verkündeten, man möchte sich solidarisch zeigen mit „unseren muslimischen Mitmenschen.“ Namentlich „wissenschaftlich und politisch umstrittene Personen wie Necla Kelek“, eine „prominente Vertreterin von antiislamischen Weltanschauungen“, wolle man nicht dabei haben.

Nachdem dieser Forderung nicht stehenden Fußes Folge geleistet wurde, veröffentlichte die Schura Hamburg einen offenen Boykottaufruf. Diesen hatten – neben den immer und überall vertretenen „Flüchtlingsinitiativen“ – ebenfalls folgende Organisationen unterschrieben:

Sisters‘ March
SCHURA — Rat Islamischer Gemeinschaften in Hamburg e.V.
Trust The Girls
Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband Hamburg e.V.
Jüdische Gemeinde Hamburg
Integrationspunkt Hamburg IPV gemeinnützige UG
Multikulti Werkstatt e.V.
Stiftung Wohnbrücke Hamburg
Islamische Religionsgemeinschaft DITIB Hamburg und Schleswig-Holstein e.V.
Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V.
Bündnis Hamburger Flüchtlingsinitiativen (BHFI)
Institut für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation
Das interreligiöse Frauennetzwerk Hamburg
Christine Ebeling, Gängeviertel
Junge Islam Konferenz Hamburg (JIK)
Aktivist*innen von Refugees Welcome Karoviertel
BIG Bündnis Islamischer Gemeinden in Norddeutschland e.V.
Muslimische Frauengemeinschaft in Norddeutschland e.V.
Sisters united e.V.
Liberal-Islamischer Bund — Gemeinde Hamburg
Initiative Harburger Muslime
Deutsch-Ahwazischer Kultur Verein
Hazara Kultur Verein e.V. Hamburg

(BS)

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