Bundeswehrskandal: Uschis Muttertag mit der Deutschen Weinkönigin

Die Bundesverteidigungsministerin dreht allerweil voll am Rad. Ihre schöne Bundeswehr ist durchsetzt von rechtsextremen Elementen, welche Wehrmachtsdevotionalien in Uschis schönen Kasernen aufbewahren, völkische Lieder singen, die sie im Liederbuch für die Bundeswehr vorfinden und einem „falschen Korpsgeist“ huldigen. Derweil hängen verstorbene Altbundeskanzler in Wehrmachtsuniform mausetot an der Wand, so daß sie abgehängt werden müssen. Uschi hyperventiliert. So aufgeregt ist sie, daß ihr sogar der Begriff „Säuberungen“ über die ministeriellen Lippen gekommen ist. Wenn diese Hysterie vom Verteidigungsministerium ins Landwirtschaftsministerium überschwappt – dann „Adieu, Deutsche Weinkönigin“!

Was für ein gräßliches Relikt aus unseligen Zeiten ist so eine Deutsche Weinkönigin überhaupt? Die erste deutsche Weinkönigin wurde 1931 gekürt. Das Ritual wurde bereits zwei Jahre später freudig von den Nationalsozialisten übernommen. Im Auftrag des damals äußerst populären Gauleiters Josef Bürckel suchte der „Gau-Fotograf“ alljährlich nach der „hübschesten dem Wein verbundenen jungen Frau“. Und, oh Schreck, selbst nach dem Krieg, im Jahre 1950, klang die ganze Angelegenheit selbst in der Süddeutschen Zeitung noch ziemlich völkisch. Das las sich damals so: “ Die Kandidatinnen sind echte Töchter der Weinberge, von kräftiger Statur, kerngesund und apfelbäckig“. Hallo? Kräftige Statur? Kerngesund? Apfelbäckig? So etwas kann doch nur ein alter Nazi Klasse finden? Das ist doch eine Diskriminierung sämtlicher androgyner Modelhungerhaken, die wie metrosexuelle Todkranke hohlwangig über die Catwalks des heutigen Zeitgeists stöckeln!?

Was noch? Muttertag, weia-weia … was weiß Wikipedia dazu? Das hier: „Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Feier des Muttertags mit der Idee der „germanischen Herrenrasse“ verknüpft. Besonders kinderreiche Mütter wurden als Heldinnen des Volkes zelebriert, da sie den „arischen Nachwuchs“ fördern sollten. 1933 wurde der Muttertag zum öffentlichen Feiertag erklärt und erstmals am 3. Maisonntag 1934 als „Gedenk- und Ehrentag der deutschen Mütter“ mit der Einführung des Reichsmütterdienstes in der Reichsfrauenführung begangen.“

Kann der Uschi von der Leyen bitte mal jemand verschweigen, daß heute Muttertag ist? Die läßt sonst Blumenläden nach Blumen durchsuchen. Muß ja nicht sein. Außerdem würde sie nagend der Gedanke plagen, was für eine Auszeichnung sie damals wohl erhalten hätte für ihre sieben Kinder. Na ja, obwohl: Alles Gute zum Muttertag, Frau von der Leyen!

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