Ankerkinder – der absolute Zenith des Irrsinns

Alle Kinder fliegen rein (Foto vom Autoren übermittelt)
Alle Kinder fliegen rein (Foto vom Autoren übermittelt)

In der, an hirnrissigen Aspekten wahrlich nicht armen Zuwanderungs- und Asyllandschaft unseres Landes leuchtet gegenwärtig eine neue, schillernde Sumpfblüte besonders hervor. Schauen wir uns diese doch einmal näher an.

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Und Sie glaubten, es gäbe keine Steigerung des blauäugigen Wahnsinns

Nehmen wir einmal an, eine Familie in prekären wirtschaftlichen Verhältnissen, in einem Land mit ebenso prekären wirtschaftlichen Verhältnissen, verspürt – animiert durch glühende Schilderungen der hiesigen Gegebenheiten von Seiten bereits in Deutschland befindlicher Verwandter oder Freunde – den Wunsch, ebenfalls in dieses Land von Milch und Honig, dieses Land der blauäugigen Gimpel, dieses Land der gewissenlosen, bei der Verfolgung der eigenen Ziele jegliches Mittel der Umvolkung unterstützenden Politiker, zu emigrieren. Solche Familien greifen neuerdings verstärkt zu dem Mittel, eines ihrer Kinder (mehrheitlich im Alter zwischen 12 und 18 Jahren – Hauptsache: Minderjährigkeit) professionellen Schleuserorganisationen zu übergeben, welche es nach Deutschland schaffen.

Seit 2005 sind die bundesdeutschen Jugendämter verpflichtet, sich solcher unbegleiteter Minderjährigen (Amtsdeutsch: MUFL) anzunehmen, sie unterzubringen und – generell – für ihr Auskommen zu sorgen. Die Neuankömmlinge haben zunächst Duldungsstatus, doch bestehen im weiteren Verlauf durchaus reale Aussichten, auf der Grundlage eines geeigneten Konstruktes (gegenwärtig vorzugsweise das der “Flucht vor Verfolgung”), ein Aufenthaltsrecht zu “erstreitet”. Hierbei leistet eine aufstrebenden Zunft von, auf  Einwanderungsrecht (oder, besser gesagt, auf die Pervertierung desselben) spezialisierten “Rechtsbeiständen” wertvolle Unterstützung. Es erübrigt sich zu erwähnen, dass diese Variante der „Rechtshilfe“ eine Goldmine darstellt, an der man sich eine ebensolche Nase verdienen kann.

Der juristische “Nothelfer” wird in der Regel von der zuständigen Flüchtlingsberatungsstelle vermittelt; die Kosten des gesamten Vorgangs trägt, auf dem Wege der Rechtskostenhilfe, der deutsche Steuerzahler.

Die Aufenthaltserlaubnis ist der “Knackpunkt” der gesamten Operation, da sie dem “Ankerkind” (spätestens an dieser Stelle wird der Sinn des “Anker”-Zusatzes klar) das Recht gibt, den Familiennachzug seiner Kernfamilie zu betreiben. Hilfestellung bei dieser zweiten Phase des Unterfangens leistet wiederum (und wiederum auf Kosten des Steuerzahlers) der juristische “Spezialist”

Paragraph 36 des bundesdeutschen Aufenthaltsgesetzes spricht zwar lediglich von “Eltern” eines “Kinderflüchtlings” als für den Nachzug in Frage kommend – aber welches Entscheidungsorgan in der so zartfühlenden BRD wäre so unmenschlich darauf zu bestehen, dass die Geschwister des eben in Deutschland etablierten “Ankerkindes” allein und hilflos im Ursprungsland zurückbleiben. Dass dem Zusammenführungsbegehren als solchem stattgegeben wird, dürfte bei der grün-roten Einfärbung der einschlägigen Richtlinien außer Frage stehen.

Wenn wir von einer (konservativen) Schätzung einer Durchschnittspersonenstärke von fünf  Mitgliedern einer “Restfamilie” aus dem Vorderen und Mittleren Orient bzw. aus Afrika ausgehen (plus dem noch ungeborenen Familienmitglied im Bauch von – wiederum konservativ geschätzt – 50% der einreisenden Ankerkindmütter), so ergibt sich (in der überwiegenden Anzahl der Fälle) ein Zugang von insgesamt sieben “Neukunden” in das bundesdeutsche Sozialsystem – was in diesen Fällen ab initio der Zweck der gesamten Übung war. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, dass der oben erwähnte Paragraph 36 des Aufenthaltsgesetzes in Bezug auf  “ankerkind”-relevanten Familiennachzug, die Forderung bezüglich eines Nachweises ausreichender Sicherung des Lebensunterhaltes sowie die des Vorhandenseins von rudimentären Sprachkenntnissen expressis verbis eliminiert.

Die Gesamtaufwendungen für MUFL-Unterhalt werden nach Angaben des Deutschen Städte- und Gemeindebundes in 2017 bei 4,8 Milliarden Euro liegen. Zu Beginn des selben Jahres belief sich die Zahl der jungen Gäste dieser Spielart auf 64.000; über einen kurzen arithmetischen Vorgang kommen wir damit auf eine monatliche Kostenbelastung pro MUFL von € 6.250 (welche von den, durch die finanziellen Anforderungen des „normalen“ Asylanten/Flüchtlingswesens bereits auf der Schwelle der Insolvenz taumelnden Städten und Gemeinden zu tragen ist).

Dies sind jedoch lediglich Grundkosten, zu welchen die (von Ländern und Bund – aber am Ende des Tages  vom Steuerzahler – zu finanzierenden) Kosten für die Tätigkeit der Ausländerämter, des BAMF sowie – last-but-not least – für die schulische Ausbildung des MUFL zu addieren sind.

Zu diesem letzteren Aspekt ist anzumerken, dass die Möglichkeit des Beginns einer Berufsausbildung zehn Jahre Schulbesuch voraussetzt. Da (außer möglicherweise denen syrischer Provenienz) sehr viele MUFL vor ihrer Ankunft in der BRD überhaupt keine Schule (oder allenfalls eine Koranschule) besucht haben, bedeutet dies Start von Null  und eine entsprechenden langfristige Belastung des deutschen Steuerzahlers. Bereits gesammelte Erfahrungswerte lehren, dass ein nicht unbeträchtlicher Prozentsatz der MUFL an irgendeinem Punkt dieses „dornigen“ Weges dafür optieren, diesen zu verlassen und sich lieber einer einfacheren „Karriere“ von Schwarzarbeit (unter dem Aspekt „Gesellschaftswohl“ noch die am wenigsten schädliche Variante), Rauschgifthandel oder genereller Kriminalität zu widmen.

In den obigen Berechnungen sind die Kosten für die an dem „Kindanker“ hängende und irgendwann „nachgezogene“ Restfamilie noch  nicht berücksichtigt.

Alle obigen Angaben sind im Übrigen, dank der das beschriebene Phänomen durchaus ermutigenden Haltung des herrschenden politische Systems, unter der Prämisse „steigende Tendenz“ zu sehen.

Um mich nicht dem Vorwurf der Paranoia bzw. des Ausstreuens von Verschwörungstheorien auszusetzen, verzichte ich darauf, auf die simultan stattfindende personelle Verstärkung der Fünften Kolonne des Islam in Deutschland einzugehen (die überwiegende Mehrzahl der MUFL und ihrer Familien kommt aus Ländern unter islamischer Kontrolle).

Wahrlich, wahrlich, die Geschichten von Till Eulenspiegel, den Schildbürgern u. Ä. m. entstanden nicht von Ungefähr in Deutschland.

Quo usque tandem

Wandere aus, solange es noch geht!
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