Skandal! Eishockey-Torwart Greiss „liked“ Hitler-Cinton-Vergleich

Thomas Greiss (Bild: Dinur; Thomas Greiss; CC BY-NC-ND 2.0; siehe Link)
Fast einem Kapitalverbrechen gleich: Eishockey-Nationaltorwart Thomas Greiss „geliked" Hitler-Hillary Bildchen (Bild: Dinur; Thomas Greiss; CC BY-NC-ND 2.0; siehe Link)

Der deutsche Eishockeynationaltorwart Thomas Greiss hat bei Instagram Posts „geliked“, die Hillary Clinton mit Adolf Hitler vergleichen. Deshalb muss Greiss nun mit Konsequenzen rechnen. Das Geschrei und die Empörung aus der linkspolitischen Ecke sind groß – und deshalb – wie so oft – scheinheilig und verlogen.

Der deutsche Eishockeynationaltorwart Thomas Greiss hatte auf dem sozialen Netzwerk Instagram unter anderem ein Foto mit „Gefällt mir“ markiert, auf dem ein Bild von Adolf Hitler zu sehen ist. Unter dem Hitlerkonterfei der Schriftzug „Nie festgenommen, nie verurteilt – genauso unschuldig wie Hillary“. Ein weiteres Bild, das Greiss auf Instagram „geliked“ hatte, zeigt eine Collage: „Gladiator“ Donald Trump hält den abgeschlagenen Kopf von Hillary in die Luft.

Der Deutsche Eishockeybund DEB bekundete gegenüber dem öffentlich-rechtlichen Informations- und Kulturkanal Deutschlandfunk pflichtbewusst, dass man mit Greiss bezüglich seiner Instagramlikes das Gespräch gesucht habe. Greiss habe die Bilder wieder „entliked“. Der DEB zeigt sich sodann „liberal“ und gestattet seinem Spieler dann doch eine eigene Meinung. Der DEB teilte weiter mit, dass Greiss Verhalten in Bezug auf die vergangenen Instagramlikes, die nun wieder entliked seien, für seine Position als Spieler der deutschen Nationalmannschaft keine Konsequenzen habe. „Ich stelle keine Fragen, das interessiert mich nicht. Alles, was außerhalb des Eishockeys ist, ist jedem Spieler selbst überlassen. Das kann ich nicht kontrollieren“, so Bundestrainer Marco Sturm gegenüber der Bildzeitung.

Meinungsterror wird von Amadeu-Antonio-Stiftung beklatscht

Anders die Ahndung des Vergehens durch den Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Alfons Hörmann. Dieser gab gegenüber dem regierungstreuen „Deutschlandfunk“ an, er habe dem Sportler mit einem Ausschluss aus dem deutschen Team für die Olympischen Winterspiele 2018 in Südkorea gedroht.

Dies dürfe wiederum für freudige Erregung bei Miro Dittrich, Schreiberling bei der durch eine ehemalige Stasizuträgerin geführten und von Heiko Maas (SPD) angeheuerten Amadeu-Antonio-Stiftung gesorgt haben. Denn Dittrich erklärte ebenfalls gegenüber dem Deutschlandfunk: „Es ist auf jeden Fall eine Relativierung der Taten von Hitler. Es ist abstrus, den Vergleich zu ziehen zu der Shoa, der Ermordung von sechs Millionen Juden, zu dem, was Clinton angeblich gemacht haben soll und zeugt zumindest davon, dass er kein Bewusstsein dafür hat oder dass ihm das anscheinend nicht so wichtig ist.“

Linke Scheinheiligkeit

Wie scheinheilig, ja wie verlogen diese Aufregung aus der linken Ecke daher kommt, zeigen folgende – willkürlich ausgewählten – Beispiele, die keinen Empörungssturm hervorriefen und zum Teil aus den eigenen, linken Reihen stammten:

Venezuelas Präsident Chavez rückt Angela Merkel 2008 in die Nähe Adolf Hitlers (WO berichtete). Sahra Wagenknecht, damals Wortführerin der „Kommunistischen Plattform“  in der Linkspartei  verteidige den Genossen.

„Die EU betreibt in der Ukraine die Lebensraumpolitik Hitlers“, so der Leipziger Linke-Stadtrat Alexej Danckwardt Mitte 2015 auf seinem Facebook-Account (Bild berichtete).

Anfang Februar bediente sich das ZDF-Magazin Frontal 21 eines fast deckungsgleichen Vergleichs. Kleiner Unterschied: Donald Trump und nicht die linke Galionsfigur Hillary Clinton wurde im Beitrag “Heiland oder Hitler”, den wir offenbar als Satire verstehen sollten, direkt mit Adolf Hitler verglichen.

„Viele Flüchtlingslager sind Konzentrationslager“, so die unglaubliche Relativierung des Holocaust durch den Pontifex Maximus Ende April (PP berichtete). (BS)

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