JouWatch wirkt, oder die Naumburger Kettenreaktion

Metropolico

Die Gegenöffentlichkeit wird immer einflussreicher, auch, weil die „gestandenen“ Journalisten in den Mainstream-Medien durch ideologische Verblendung mittlerweile hinterher hecheln.

Von Thomas Böhm

Hier mal ein aktuelles Beispiel für das klägliche Versagen der Systemschreiber:

Alles begann am 7.Mai dieses Jahres. Da stand im Naumburger Tageblatt folgende Meldung:

Gegen einen 21-jährigen Syrer wird wegen Bedrohung und Sachbeschädigung ermittelt. Außerdem werde geprüft, ob ein Landfriedensbruch vorliegt, teilt Polizeisprecher Ralf Karlstedt am Sonntag mit. Vorausgegangen war am Sonnabend der Einzug des Führerscheins des Mannes durch die Polizei, da ein entsprechender Bescheid vom Straßenverkehrsamt vorlag. Der 21-Jährige forderte die Beamten daraufhin auf, ihm diesen wieder zurückzugeben.

Als dies nicht geschah rief er mehrere Personen hinzu, die sich in der Nähe aufgehalten haben. Um eine weitere Eskalation zu verhindern, entfernten sich die Einsatzkräfte. Dabei trat der Tatverdächtige gegen den Streifenwagen und beschädigte diesen…

http://www.naumburger-tageblatt.de/lokales/kriminalitaet-in-naumburg-21-jaehriger-syrer-bedroht-polizisten-26857248

Das JouWatch-Team, dass sich noch die Mühe macht, Polizeimeldungen und Lokalblätter aus ganz Deutschland zu beobachten, fand diese Meldung so brisant, dass sie sie überregional präsentierte. Das war dann einen Tag später, am 8. Mai:

Ein 21jähriger Syrer ist am Sonnabend in Naumburg in Sachsen-Anhalt durchgedreht, als die Polizei ihm den Führerschein entziehen wollte. Er forderte die Beamten auf, ihm diesen zurückzugeben. Als die sich weigerten, rief er ein paar „Freunde“ hinzu. Er trat gegen einen Streifenwagen und beschädigte ihn. Die Polizisten suchten das Weite, um eine Eskalation zu vermeiden.

Daraufhin kreuzte der Syrer mitsamt Anhang auf dem Naumburger Revier auf und randalierte dort weiter. Er bedrohte die Beamten und beging weitere Sachbeschädigungen. Nach einiger Zeit verließen die Männer das Revier, berichtet die MZ.

So etwas zeigt die Respektlosigkeit der Migranten gegenüber den Ordnungshütern. Sie wissen einfach, dass sie sich in diesem Land alles erlauben können!

http://www.journalistenwatch.com/2017/05/08/naumburg/

Da bekam die Geschichte schon ein wenig Geschmäckle, wie man so schön sagt. Aber immerhin hatte diese Meldung zu diesem Zeitpunkt die Landesgrenze von Sachsen-Anhalt verlassen und landete in Berlin. Am 9. Mai war dann ein weiteres Magazin der Gegenöffentlichkeit, die „Junge Freiheit“, soweit und fütterte den Skandal mit weiteren Fakten:

…Auf Rückfrage der JF sagte eine Sprecherin der Polizei, es habe – auch nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft – „keine ausreichenden Gründe für eine Gewahrsamnahme oder Festnahme“ gegeben. Gegen die Beteiligten werde nun wegen Bedrohung und Sachbeschädigung ermittelt. Außerdem prüfe man, „ob möglicherweise ein Landfriedensbruch vorliegt“.

Erst Anfang April war es in Naumburg zu einer Auseinandersetzung zwischen Syrern und der Polizei gekommen. Als die Beamten einen 21 Jahre alten Syrer aufgrund eines gerichtlich angeordneten Vorführungsbefehls abholen wollten, wurden sie in einer Shisha-Bar, die von der Großfamilie betrieben wird, attackiert. Dabei schlug der 46 Jahre alte Vater des Syrers einen Polizisten gegen den Kopf und verletzte diesen. Die Polizei setzte Pfefferspray ein.

Der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, Chris Schulenburg, sagte auf Anfrage der JF, er vertraue in dem Fall auf die Arbeit der Ermittlungsbehörden. „In Sachsen-Anhalt wird geltendes Recht stets durchgesetzt“, versicherte Schulenburg, der von 1999 bis zur Wahl in den Landtag 2016 selbst Polizist war, zuletzt als stellvertretender Leiter des Polizeireviers Stendal. „Unsere Landespolizei ist ein verläßlicher Partner.“ 2017 würden zudem 700 Polizeianwärter eingestellt. (krk)

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/syrer-clan-randaliert-auf-polizeiwache-keine-festnahme/

In einem zweiten Beitrag wurde die „Junge Freiheit“ noch deutlicher:

Wörtlich drohte der Syrer den Beamten:

„Wenn ich  meinen Führerschein nicht wieder bekomme, kann hier keiner mehr nachts ruhig schlafen. Sperrt mich doch ein, ich habe nichts zu verlieren. Ich jage jedem einzelnen von euch Bullen eine Kugel in den Kopf. Euch treffe ich privat! Ich mache euch das Leben zur Hölle. Dann bin ich eben der Cop-Killer. Ich hole alle meine Leute zusammen. Ihr habt mein Leben gefickt, jetzt machen wir euch fertig.“

Der Syrer zeigte in die Richtung der Beamten und sagte weiterhin:

„Euch alle mache ich fertig. Ich merke mir eure Gesichter. Der Kollege, welcher mir meinen Führerschein genommen hat und mir über den Fuß gefahren ist, bekommt eine Kugel. Ich zerstöre sein Leben. Ich weiß ganz genau, wo er wohnt. Seine Frau laß ich ficken, jeden Tag von meinen Leuten. Der wird in seinem Leben nicht mehr froh. Die Tochter schicke ich auf den Strich anschaffen. Ich kill den! Ich nehme eine Kugel und knall den ab.“

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/seine-frau-lass-ich-ficken-syrer-clan-droht-polizisten-mit-dem-tod/

Jetzt endlich wurde auch der Mainstream, zumindest der regionale wach, der MDR schaltete sich ein, die Story nahm nun größere Ausmaße an, Politikerstimmen wurden herangeholt.

…Polizisten aus Halle sollen in Naumburg eingesetzt werden und den Beamten des örtlichen Reviers unter die Arme greifen. Das kündigte Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) bei einem Besuch des Kommissariates an: „Wir dulden keine Parallelgesellschaften in Sachsen-Anhalt und nicht in Naumburg. Die Polizei ist angehalten, wesentlich robuster mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln im Rahmen des Rechtsstaates durchzugreifen.“

http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/halle/mehr-polizeipraesenz-nach-uebergriff-auf-polizisten-in-naumburg-100.html

Am 11. Mai dann war Drama von Naumburg endlich auch ein Fall für die Mainstream-Presse, die Story wurde nun richtig groß:

…Ahmed A. soll die Polizisten laut Protokoll zudem bedroht haben: „Ich jage jedem einzelnen Bullen eine Kugel in den Kopf. Ich mache euch das Leben zur Hölle. Dann bin ich eben ein Cop-Killer.“ Über den Polizisten, der ihm den Führerschein abgenommen hatte, soll er gesagt haben: „Ich zerstöre sein Leben. Ich weiß ganz genau, wo er wohnt.“ Die Drohungen sollen sich auch gegen Frau und Tochter des Polizisten gerichtet haben.

Wie Oberbürgermeister Bernward Küper (CDU) dem Mitteldeutschen Rundfunk sagte, war es nicht der erste Konflikt mit der syrischen Familie. Erst im April sei ein Polizist bei einer Kontrolle am Kopf verletzt wurden. Der Clan soll zudem in Drogendelikte verwickelt sein. Die Familie lebt bereits seit 2002 in Naumburg und betreibt dort mehrere Shishabars….

https://www.welt.de/vermischtes/article164482933/Als-sich-der-Clan-zusammenrottete-zog-sich-die-Polizei-zurueck.html

Aber wie das so ist mit verlinkten Journalisten musste die Ausmaße dieses Skandals wieder etwas verkleinert, also relativiert werden, bevor noch weitere Teile der Bevölkerung „verunsichert“ werden konnten.

Kommen wir also zurück in die Provinz und zur Mitteldeutschen Zeitung:

Nach Einschüchterungsversuchen einer syrischen Familie gegen die Naumburger Polizei hat die linke Innenpolitikerin Henriette Quade das Einsatzkonzept der Beamten kritisiert.

„Nach allem, was man jetzt liest, war eine Eskalation absehbar. Darauf muss man vorbereitet sein, da darf man nicht in Unterzahl losfahren“, sagte Quade der MZ. Offenbar fehle es aber in Naumburg an Personal.

Quade sagte, sie sei bestürzt, dass ein Polizist persönlich bedroht worden sei. Die Familie des Beamten müsse geschützt werden. Ebenso unannehmbar sei es allerdings, dass interne Polizeiprotokolle nach außen weitergereicht würden: „Das ist ein Unding.“

http://www.mz-web.de/burgenlandkreis/randalierende-syrer-in-naumburg-linken-politikerin-henriette-quade-ruegt-polizeieinsatz-26880762

Spätestens jetzt wurde die Story von den Politikern instrumentalisiert, um vom eigentlichen Problem abzulenken. Und Henriette Quade ist das Paradebeispiel dafür, dass es den Politikern nicht darum geht, die Ursachen für diese skandalösen Entwicklungen zu bekämpfen, sondern nur an den Symptomen herumzubasteln, also an der Wahnsinnspirale (mehr Gewalt, mehr Polizisten, noch mehr Gewalt, noch mehr Polizisten) weiter zu drehen.

Auch, dass diese Story garantiert kein lokal begrenzter Einzelfall ist, sondern mittlerweile fast überall in Deutschland stattfindet, wird in der Berichterstattung sträflich vernachlässigt.

 

Aber für den Anfang nicht schlecht. Für die Gegenöffentlichkeit ist es wichtig, dass wir die verpennten Journalisten in den Mainstream-Medien weiterhin vor uns hertreiben.

Foto: Metropolico.org

 

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