Ministerpräsident Kretschmann will Eltern den Mund verbieten: „Dieses ständige Gemotze MUSS aufhören!“

Foto: Wikipedia/ Von Bündnis 90/Die Grünen Nordrhein-Westfalen - Flickr: Im Gespräch: Sylvia Löhrmann und Winfried Kretschmann, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19489761

Noch so ein lupenreiner Demokrat! Winfried Kretschmann hat sich bei einer Rede auf dem 28. bundesweiten Gewerkschaftstag der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) unfreiwillig deutlich als strenger Politpauker geoutet. Um seine leicht umstrittenen Aussagen einzuordnen, bedarf es allerdings einer Einordnung bzw. Zuordnung auf mehreren hierfür relevanten Ebenen. Schauen wir mal dem Präsi auf seinen Mund und dann in seinen Aktenkoffer, das wird interessant….!

Von Jürgen Stark

„Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat Eltern an Deutschlands Schulen zu einem Miteinander mit den Lehrern aufgerufen. ‚Dieses ständige Gemotze muss aufhören‘, sagte Kretschmann zur Eröffnung des 28. bundesweiten Gewerkschaftstages der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Nötig sei eine Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und Lehrern: ‚Eltern und Lehrer und Schule müssen an einem Strang ziehen, und zwar möglichst in dieselbe Richtung.‘ Nur so erhielten Schüler eine gute Bildung. Baden-Württemberg hat in diesem Jahr den Vorsitz in der bundesweiten Kultusministerkonferenz.

Kretschmann, Ministerpräsident seit 2011, war früher selbst Lehrer. ‚Lehrerin oder Lehrer zu sein – das ist ein schwerer Job. Und es ist ein äußerst wichtiger Job‘, sagte Kretschmann: ‚Trotzdem kriegen Lehrer von vielen Seiten Prügel, nicht zuletzt von den Eltern.‘ Schüler könnten jedoch profitieren, wenn Eltern gemeinsam mit Lehrern agieren würden. Nötig sei ein Umdenken vieler Eltern. Lehrer benötigten mehr Respekt und Unterstützung von ihnen.“ Welt/N24 07.05.2017

Was auf den ersten Blick halbwegs vernünftig klingt, ist auf den zweiten Blick eine bodenlose Frechheit – aber ganz im Sinne eines alternden sozialistischen Volkserziehers, der als Mächtiger von den Untertanen geliebt und verehrt werden möchte. Um den Genossen Kretschmann richtig zu verstehen, muss man sich zuerst daran erinnern, dass dieser ständig bräsige „Väterlichkeit“ simulierende Altkader schon zu einer Zeit ins deutsche Bildungswesen strebte, als dieses gerade erst offizielle Taktik des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) und anderer Kreise wurde. „Der lange Marsch durch die Institutionen“, welcher von radikalen Kämpfern wie Rudi Dutschke und anderen Möchtegernrevolutionären, die später teilweise zur mordenden Roten Armee Fraktion (RAF) abwanderten, erdacht wurde, wirkte nachhaltig. Die Idee der Unterwanderung einer bürgerlich-demokratischen Gesellschaftsordnung und u.a. ihres Schulsystems, um Staat und Institutionen in ein bewachtes kommunistisches Staatsgefängnis zu überführen, war in der Hauptsache aus dem roten China übernommen worden. Seit 1968 ging es mit dem hiesigen Bildungswesen entsprechend oft in fragwürdige Richtungen, haben sich doch Linke jeglicher Couleur hier ihre Hauptbastion und allerersten Sendeplatz für ihre Mission errichtet, was bis heute stets immer weiter „politisch korrekt“ ausgebaut und zum nunmehr mächtigen Mainstream wurde. Alles, was irgendwie „links“ war, wurde über Jahrzehnte Lehrer, um gewissermaßen von Kindesbeinen an das von einer Hypermoral getragene gesellschaftliche Paradies aufzubauen – genauer gesagt: Um massiv und gezielt Politik mit Pädagogik zu verwechseln.

„Ministerpräsident Winfried Kretschmann will mehr Erziehungspartnerschaft. Dazu müsse die anhaltende Kritik der Eltern an Lehrern aufhören. Das lässt der Elternbeirat nicht auf sich sitzen…  ‚Die Eltern akzeptieren nicht, wenn man sie mundtot machen will,‘ kontert Carsten Rees, der Vorsitzende des Landeselternbeirats an die Adresse von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne).. Rees bewertet die Äußerung Kretschmanns so: ‚Es ist nicht eben Beweis einer differenzierten Sichtweise, die Eltern so pauschal anzugreifen‘.“ Stuttgarter Nachrichten, 08. Mai 2017

Nachdem es nun am Rande zu einem kleinen Eklat bei Kretschmanns Rede vor den Genossinnen und Genossen der Lehrergewerkschaft GEW mit den Elternvertretern kam, überstürzten sich plötzlich die Aussagen zum Thema. So stellte sich überraschend heraus, dass der gute Onkel Präsident im Manuskript seine anmaßende und peinliche Schelte zwar stehen aber gar nicht am Pult vorgetragen hatte. Das machte seine Aussage nun erst recht kurios, denn hier zeigten sich Kretschmanns Denken und sein taktisches Verhalten in ein und demselben Auftritt. Kretschmann ist halt ein badisches Cleverle, aber das Kind bleibt im Brunnen. Und: Die Grünen müssen eben immer stets und ständig irgendwas verbieten, und wenn es wenigstens der Mund der Anderen ist. Da lohnt die Drohgebärde immer, auch im Manuskript!

„Der Landeselternbeirat hat seine Kritik an Ministerpräsident Kretschmann (Grüne) zurückgezogen. Hintergrund war ein Zitat zu ‚motzenden‘ Eltern, das aus einem Redemanuskript stammte. Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) hatte eine Passage verwendet, die in einem Redemanuskript von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) vorkam, in der wörtlichen Rede aber nicht gefallen ist (‚Dieses ständige Gemotze muss aufhören‘).“ SWR aktuell, 08.05.2017

Der Katholik Kretschmann mag in all den Jahren ja vom Saulus zum Paulus oder so etwas in der Art mutiert sein, ein linker Konvertit gewissermaßen, der als Student im strammen Kommunistischen Bund Westdeutschland für die blutrote maoistische „Kulturrevolution“ warb, aber einmal in der Wolle gefärbt bleibt der Farbton doch meistens auch noch nach Jahren erkennbar. Immerhin war das seit Marx und Engels immer schon ein linkes Hauptziel, die Umerziehung, denn der Sozialismus war vor allem immer eine unfreie pädagogische Politik für die Massen, reine Gehirnwäsche und Bevormundung.

Heute steht denn auch grade der saubere Herr Kretschmann für die unsaubere und pädophilenfreundliche „Frühsexualisierung“ der hilflosen Kinder in unseren Kittas und Schulen, für eine wie aus einem Sektendrehbuch ersponnene „Dekonstruktion der Geschlechter“ und anderen „pädagogischen“ Wahnsinn, der in den Schulen nichts zu suchen hat, es sei denn, man will hier schon wieder den „neuen und besseren Menschen“ basteln, was nichts anderes als psychische Gewalt gegen Minderjährige bedeutet. Insofern ist Kretschmanns Maulschelle, die sich ausdrücklich an „alle Schulen“ im gesamten Land richtete, auch der überaus deutliche Hinweis, dass es hier um ideologische Vormacht der Grünen und Linken sowie staatlich verordnete Ohnmacht von Eltern und Schülern ging. Nichts anderes als das wahre Gesicht des arroganten „Bessermenschen“ wurde sichtbar, die Fratze eine Beglückers von Eltern und Kindern. Auf dem Weg zu einem totalen Nannystaat sollen die Eltern nun endlich ihre Erziehungsrechte an selbigen abtreten, beide sollen arbeiten, Steuern zahlen und sich nicht weiter um ihre Kinder kümmern, oder…?! Auf deutsch: Haltet die Klappe, wir wissen was besser für euch ist! – in Erinnerung an den „wissenschaftlichen Sozialismus“ und eine auch pädagogische Planwirtschaft.

P.S. Aktuell: Die von Linken aller Fraktionen bis heute komplett dominierte GEW fiel zuletzt durch Anleitungen zur Gesinnungsschnüffelei gegen „Rechtsabweichler“ in den eigenen Reihen auf, welche ein pures Unrechtsverständnis á la DDR offenbarte, mit einer Tendenz zu Hass und Entrechtung gegen Andersdenkende. Alles eben kein Zufall, denn in der GEW bewegen sich viele Politstrategen (teils schon seit ihrer Jugend) in einem maoistisch-leninistischen Gedankengebäude, in welchem Bevormundung alles, Mitsprache nichts ist. In der Person von Winfried Kretschmann, dem ehemaligen Lehrer, lässt das plötzlich den roten Faden erkennen. Der Oberlehrer des Landes gab lediglich seine Anweisungen für den Umgang mit dem einfachen Volk von Eltern und anderen Störenfrieden.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article164339939/Dieses-staendige-Gemotze-von-Eltern-muss-aufhoeren.html

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.kritik-an-kretschmanns-elternschelte-eltern-lassen-sich-nicht-mundtot-machen.01c563ad-d82f-4aba-a86a-a0dc2dd4bb63.html

http://www.swr.de/swraktuell/bw/elternverband-weist-kretschmann-kritik-zurueck/-/id=1622/did=19506166/nid=1622/owos24/

Foto: Wikipedia/ Von Bündnis 90/Die Grünen Nordrhein-Westfalen – Flickr: Im Gespräch: Sylvia Löhrmann und Winfried Kretschmann, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19489761

 

 

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