Linksextremisten bedrohen Lokalzeitung wegen AfD-Einladung

Bild: Facebook Kiez und Kneipe)
Neuköllner Zeitung „Kiez und Kneipe“ sah sich heftigen Drohungen durch Linksextremisten ausgesetzt (Bild: Facebook Kiez und Kneipe)

Neukölln/Berlin: Linksextremisten haben in Berlin eine Lokalzeitung bedroht, weil diese im Zuge der Bundestagswahl einen AfD- Kandidaten zum Gespräch eingeladen hatte. Die Bedrohungslage war derart massiv, dass die Veranstaltung abgesagt werden musste. Dieser Vorgang reiht sich ein in eine neue Welle von physischen Angriffen auf die AfD nicht nur in Berlin und zeigt auf, wie es tatsächlich um die Meinungs- und Versammlungsfreiheit in unserem Lande bestellt ist.

Die kleine linksaffine Neuköllner Lokalzeitung »Kiez und Kneipe« (kuk) hatte –  ohne vorher bei der Antifa anzufragen – den Berliner AfD- Bundestagskandidaten Andreas Wild zum sogenannten »Kneipengespräch« eingeladen, um, wie auch mit den anderen Vertretern der in die Bezirksverordnetenversammlung gewählten Parteien – CDU, SPD, Bündnis90/Die Grünen, Die Linke und der FDP – im Einzelgespräch dessen Positionen zu erfahren.

Antifa-Bodentruppe feiert ihren »antifaschistischen« Sieg

Wie das Lokalblatt in einer Pressemitteilung darstellt, zeigten viele Neuköllner Interesse an der  geplanten Veranstaltung, die am 16. Mai stattfinden sollte. In welchem Maße der mit staatlichen Geldern gepäppelte Linksextremismus bereits die freie Meinungsbildung gefährdet und welche Angst diese Linksfaschisten verbreiten, zeigt sich in der nun erfolgten Absage der Veranstaltung. Wie das Lokalblatt mitteilt, sei die linke Bedrohungslage  zu massiv:

Nachdem wir diverse Drohungen erhielten, die KIEZ UND KNEIPE Neukölln in ihrer wirtschaftlichen Existenz zu vernichten, einzelne Redaktionsmitglieder Androhungen bis hin zu körperlicher Gewalt ausgesetzt waren, und auch unsere Anzeigenkunden angehalten wurden, uns etwa durch Anzeigenboykott zur Absage der Veranstaltung zu bewegen, sehen wir uns gezwungen, die Veranstaltung abzusagen„, heißt es in der kuk-Stellungnahme.

„Das geht in Richtung Erpressung“, so die Chefredakteurin der Zeitung gegenüber WeltOnline (WO), die weiter berichtet, dass sie am Telefon mit der Warnung “ Pass auf, dass dir nicht mal beim Radfahren etwas passiert“, direkt körperlich bedroht worden sei. Der Herausgeber der Zeitung stellt darüber hinaus fest, dass sich die „Antifaschisten wie Faschisten“ benehmen würden. „Kiez und Kneipe“ sagte daraufhin auch alle anderen geplanten Gespräche mit den Bewerbern der anderen Parteien ab.

Linksextremisten von „Kein Ort für Nazis“ feiern ihren „antifaschistischen“ Sieg über die Meinungsfreiheit

Auf der Internetseite  von „Kein Ort für Nazis!“ beglückwünschten sich die Antifa-Kampftruppe bereits zum »antifaschistischen« Sieg. Da die Veranstaltung für die Möchtegern-Antifaschisten ein „offener Angriff auf viele Neuköllner*innen“ darstellte, wurde die umgehende Absage gefordert.

Schluss mit der  Unterstützung für linksradikale Strukturen unter dem Deckmantel des „Kampfes gegen Rechts“

Ronald Gläser, Pressesprecher der Berliner AfD und zugleich medienpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus nennt es einen Skandal, dass die geplante öffentliche Diskussionsveranstaltung mit Andreas Wild auf Grund von Drohungen von Linksextremisten abgesagt werden musste. „Extremisten dürfen nicht darüber bestimmen, wer öffentlich auftreten darf – und wer nicht. Dieser erneute Vorfall zeigt, dass sowohl die Presse als auch die Meinungsfreiheit in Deutschland in akuter Gefahr sind. Das darf so nicht bleiben. Die Grundrechte müssen gewahrt werden“, so Gläser,  der darauf hinweist, dass laut einer aktuellen Emnid-Umfrage 28 Prozent der Deutschen sich Sorgen um den Zustand der Presse- und Meinungsfreiheit in Deutschland machen.

Die Ursachen sind aus Sicht der AfD klar: Immer stärkere Gängelung der Bürger, politische korrekte Sprach- und Denkvorgaben zeigen ihre Wirkung. Dass nun auch immer öfter Auftritte von Vertretern der Alternative für Deutschland mit physischer Gewalt verhindert werden, ist eine dramatische Zuspitzung der Lage. „Hoffentlich wachen die Konsensparteien angesichts solcher Ereignisse auf und beenden ihre Unterstützung für linksradikale Strukturen unter dem Deckmantel des Kampfes gegen Rechts“, so der AfD-Politiker.

Hendrik Zörner vom Deutschen Journalisten Verband (DJV) bemerkt, es sei zutiefst undemokratisch, wenn verhindert wird, dass eine Zeitung ihre Leser über Rolle und Absichten der Parteien zur Bundestagswahl informieren will. Die AfD gehörte zum Parteienspektrum, auch wenn sie medienfeindlich auftrete. „Sie muss als demokratische Partei behandelt werden“, so Zörner laut der WO. (BS)

 

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