Über 20.000 Flüchtlinge von Bundesmarine aus Mittelmeer gerettet

Nicolas Economou/ Shutterstock

Es wird ja immer wieder behauptet, dass die Bundeswehr ein „rechtsradikales“ Problem hat. Kann eigentlich nicht so gravierend sein, wenn man sich diese Meldung anschaut:

Die Bundesmarine hat in den vergangenen zwei Jahren mehr als 20.000 Flüchtlinge aus Seenot im Mittelmeer gerettet. Das berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe am Mittwoch unter Berufung auf das Truppeneinsatzkommando in Potsdam. Insgesamt waren es 20.181 Menschen, die demnach von der Marine seit Mai 2015 in Sicherheit gebracht wurden.

Angesichts der dramatischen Berichte über gesunkene Flüchtlingsboote rief der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Wolfgang Hellmich (SPD), dazu auf, die Seenotrettung fortzusetzen. „Das müssen wir weiter machen“, sagte Hellmich den Funke-Zeitungen. Das bisherige Mandat des Bundestags für die EU-Operation „Sophia“ endet zum 30. Juni.

Hellmich plädierte dafür, die Küstenwache Libyens zu stärken, „damit auch dort an der Küste gegen die kriminellen Schleuser vorgegangen werden kann“. Nach Angaben der UN Migrationsagentur IOM haben Schiffe der verschiedenen Nichtregierungsorganisationen, sowie Frontex und Marineschiffe, allein den vergangenen vier Tagen 6.600 Migranten aus Seenot gerettet. Seit Beginn des Jahres seien es fast 50.000 Menschen gewesen.

Vielleicht sollte Ursula von der Leyen Bodentruppen in die Länder jenseits des Mittelmeeres versenden, damit die Flüchtlinge keine nassen Füße bekommen.

Nicolas Economou/ Shutterstock

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