„Hassmusiker“ produzieren Einstiegsdrogen

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Wer spielt hier die erste Geige? (Foto: Stokkete/Shutterstock)

Es wird immer schlimmer mit diesen „Rechten“. Jetzt werden sie auch noch musiksüchtig.

Berlin – Im laufenden Jahr nimmt die Zahl rechtsextremer Musikveranstaltungen zu, wie die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken-Abgeordneten Ulla Jelpke antwortete. Betroffen seien davon sowohl Konzerte, als auch Balladen- und Liederabende. Auch Parteiveranstaltungen, Demonstrationen und Kundgebungen seien bereits mit rechtsextremer Musik untermalt worden. Wie die „Welt“ unter Berufung auf die Bundesregierung mitteilte, seien alle Zahlen vorläufig und könnten sich durch Nachmeldungen noch erhöhen. Ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr sei jedoch jetzt bereits festzustellen. Den 15 Konzerten und 20 Liederabenden des Jahres 2016 stünden bis dato zwar ebenfalls nur 15 Konzerte gegenüber, dafür aber hätten die Sicherheitsbehörden bereits 24 Liederabende erfasst. Jelpke bezeichnete die Nazikonzerte als Einstiegsdroge. Schwer drogensüchtig seien die Länder Thüringen und Sachsen, aber auch in Baden-Würrtemberg und Nordrhein-Westfalen verbreite sich die Rechtsmusik unaufhaltsam. Insgesamt habe es im Jahr 2016 genau 205 rechtsextreme Musikveranstaltungen gegeben, wovon 78 auf Konzerte, 110 auf Liederabende und 17 auf Parteiveranstaltngen entfallen seien, so die Bundesregierung in ihrer Antwort an Jelpke.(dts)

Interessant wäre natürlich auch gewesen, zu erfahren, ob die Rechtsextremen mehr essen als früher – und vor allem, wo und was genau. Das wären Informationen, die bei der Überwachung und dem Abhören von Imbißbuden nützlich sein könnten. Die Currywurst ist bekanntlich eine Einstiegsdroge.

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