Jürgen Stark: Rot-Grün in NRW – „Schließen Sie immer die Tür ab!“

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JouWatch-Autor Jürgen Stark (Foto: Privat)

Eigentlich wird in deutschen Talkshows wenig informiert. Hintergründe muss man sich denken, denn Politiker wollen heutzutage Popstars sein, am liebsten Autogramme geben und sich Bundesverdienstkreuze umhängen. Bei „Hart aber fair“ wurde nun die unverdiente und überbezahlte Ruhe der Selbstgerechten etwas gestört. Schuld hat der Wähler, das unbekannte Wesen. „Verlieren die Sozialdemokraten auch die nächste Wahl in NRW?“ – manchmal reichen einfache Fragen um die Repräsentanten der hiesigen Verwaltungsmonarchie, die ihren eigentlichen Auftrag als Vertreter des einfachen Volkes im Alltag oft vergessen, völlig aus der Fassung zu bringen. Danke an die Redaktion von Focus, die in einem Nachbericht auf die von Frank Plasberg moderierte jüngste Sendung als einziges Medium genau hingehört hat. So wird nun auch jenen, die sich eine derartige TV-Zeitverschwendung nicht mehr antun, dennoch ermöglicht, virtuell dabei zu sein, um auch im Nachhinein das geistige Innenleben von SPD und Grünen einmal hautnah mit zu erleben. Es war wirklich so, das wurde gesagt! Seien Sie dabei, lesen Sie! Staunen Sie!

Von Jürgen Stark

BEI ROT-GRÜN WERDEN SIE ECHT GEHOLFEN. ODER AUCH NICHT.

„Der Bürger an sich ist gefragt. Er muss für die Gesundheit zuzahlen, er soll fürs Alter sparen. Karl Lauterbach, für die SPD seit mehr als zehn Jahren im Bundestag, erhält monatlich etwas mehr als 9300 Euro. Gehalt heißt das nicht, sondern Aufwandsentschädigung. Dieser Politiker, gewählt, um den Deutschen zu dienen, hat eine weitere und sehr eigenwillige Idee der Vorsorge. Gegen Einbrüche solle sich der Bürger selber schützen, in dem er ’nachrüstet‘. Dies koste für eine Wohnung ‚zwischen 400 und 800 Euro‘, für ein Haus etwa 2000 Euro. Bärbel Höhn, früher Umweltministerin in NRW für die Grünen, hat auch noch einen hilfreichen Vorschlag: ‚Schließen Sie immer die Tür ab!‘ Bei Rot-Grün werden Sie echt geholfen!“ Focus, 09.05.2017

Im Bundesland NRW geht es drunter und drüber. Schuld ist die Realitätsferne jener Genossen und Genossinnen, die im grellen Lichte des Jahres 1968 aufwuchsen und seither geblendet von Ideologie durchs Leben schweben. Die alte Arbeiterpartei SPD hat es mit ihrem Personal zu Wohlstand und Reichtum gebracht, nicht nur im proletarischen NRW. Ideologie macht blind, jetzt aber haben die alten „Berufslinken“ offenbar völlig den Verstand verloren. Wenn die SPD von „sozialer Sicherheit“ als zentralem Wahlkampfthema schwafelt, dann sprechen dort Spitzengenossen, die in gepanzerten Limousinen durchs Land fahren, umgeben von Personenschützern und wohnhaft in jenen besseren Gegenden in denen die sozialen Verwerfungen im Umfeld noch überschaubar sind. Die SPD im einstigen Land von Kumpeln und Kohle hat den Anschluß an die Gegenwart komplett verloren. Die berüchtigten Vorfälle in der unlängst unrühmlichen Kölner Sylvesternacht mit Massenvergewaltigungen durch Migranten offenbarten, dass Dritteweltromantik kein Konzept mehr für die Politik im 21. Jahrhundert ist. Intern klagen ranghohe Mitarbeiter der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung schon seit Jahren, dass angesichts türkischer und arabischer Gettos und militanter Moslems in unseren Städten, die Integration dieser Zuwanderer weitgehend gescheitert sei – „aber dafür haben wir immer plädiert, da können wir doch jetzt nicht sagen, dass das gescheitert ist“, solche Aussagen kennen Insider zuhauf. Aber da die Vermarktung der Arbeiterklasse als Marketingkonzept des zum Konzern mutierten SPD-Haufens doch so lohnend ist, dass man da auch Millionär werden kann, wie etwa der Genosse Martin Schulz, will man das lohnende Besorgt-gucken und Wir-helfen-Euch-Geschwafel einfach nicht abstellen.

DER MODERATOR IST FASSUNGSLOS: „WOLLEN SIE DAMIT WIRKLICH ZITIERT WERDEN?“

„Moderator Frank Plasberg, sonst kaum um Schlagfertiges verlegen, ist fassungslos. Fragt mehrmals nach, ob dies ernsthaft von Lauterbach gemeint sei. Mag wissen: ‚Wollen Sie damit wirklich zitiert werden?‘ Es ist nicht das einzig Seltsame, was der SPD-Politiker äußert. Zum Thema Einbrüche behauptet er dreist, NRW stünde in der Statistik nicht schlechter als Bayern da.“ Focus, ebenda

Es kann einen auch fassungslos machen, wenn man erkennen muss wie UNBETROFFEN die MEGABETROFFENEN BERUFSKÜMMERER in Wirklichkeit sind. Ihre Ratschläge sind der blanke Hohn, ihre Betroffenheit allerschlechteste Schauspielerei, ihr Wohlmeinen arrogantester Zynismus, ihre Welt eine Welt der Selbstgerechtigkeit und Selbstverwirklichung. Was der SPD-Politiker Karl Lauterbach bei Plasberg vor sich hin stammelt, läßt nur einen Schluß zu. Vor der Sendung hat ihm die SPD-Parteizentrale in Berlin gesagt, geh mal in die Sendung, mach mal auf betroffen und gib ein paar Ratschläge. Nach der Sendung dürfte sich Lauterbach dann gemeinsam mit der Grünen Bärbel Höhn ein Fünf-Gänge-Menü beim Essener Edelitaliener gegönnt haben, wo es so teuer ist, dass das gemeine Volk da nicht rein und kommt und stört. Eine Armlänge Abstand halten, riet Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker vergewaltigten Frauen nach den Bahnhofsexzessen in ihrer Stadt. Diese Schwester im Geiste der Rot-Grünen Realitätsverweigerer meinte sicherlich das Volk. Es möge sich bitte den weisen Regierenden nicht nähern und auf Abstand bleiben. „Und schließen Sie bitte die Tür hinter sich, wenn sie uns ihre Wählerstimme gegeben haben und belästigen uns dann nicht mehr“, ergänzt dann noch Bärbel Höhn auf dem Weg zum Reisebüro, denn auch Grüne sind lieber weit entfernt im Urlaub, als hier vor Ort. Die Letzten beißen die Hunde….

http://www.focus.de/kultur/kino_tv/focus-fernsehclub/tv-kolumne-hart-aber-fair-talk-gast-macht-plasberg-fassungslos_id_7102945.html

http://www.bz-berlin.de/deutschland/eine-armlaenge-abstand-halten-spott-und-kritik-fuer-koelns-ob-reker

 

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