Kriminalstatistik: Niederländische Polizei versucht die Presse zu bestechen!

Foto: Inked Pixels/ Shutterstock

Die niederländische Tageszeitung De Telegraaf hat schwere Vorwürfe gegen die Polizei erhoben.

De Telegraaf hatte über die Verbrechens-Situation in den Niederlanden recherchiert, nachdem die neue Kriminalitätsstatistik aus Deutschland eine überdurchschnittliche Beteiligung von Asylbewerbern festgestellt hatte.

Dabei kam heraus, dass die niederländische Polizei erst abstritt, solche Statistiken überhaupt zu erheben und sie dann die Zahlen nicht herausgeben wollte. Sie soll auch versucht haben, die Zeitung zu bestechen, damit die Wahrheit nicht ans Licht kommt.

Die Polizei soll im Gegenzug angeboten haben, die Zeitung mit Hinweisen, Exklusiv-Geschichten und Interviews zu versorgen, wenn diese die große Zahl von kriminellen Asylbewerbern nicht weiter thematisiere.

„Unglücklicherweise entsteht der Eindruck, als ob wir gesellschaftlich sensible Fakten ignorieren wollen“, äußerte sich der niederländische Polizeichef Erik Akerboom zu den Anschuldigungen.

Anfangs hat die Polizei abgestritten, überhaupt Daten in Bezug auf kriminelle Taten von Asylbewerbern zu erheben, dann aber gesagt, sie wolle die Zahlen für sich behalten, um das „Tabu weiter aufrecht zu erhalten“.

De Telegraaf hatte über die steigende Zahl von Taschendiebstahl und Kleinkriminalität berichten wollen. Sie fühlte sich durch die Polizei in ihrem Recht auf freien Informationsfluss behindert und hatte den Fall öffentlich gemacht.

“Wir bedauern es, sollten wir den Eindruck erweckt haben, die Zeitung von der Veröffentlichung abbringen zu wollen. Wir wollten sie nicht zum Schweigen bringen“, wies der Polizeichef Erik Akerboom die Vorwürfe zurück.

Auch in anderen EU-Staaten wird von Seiten der Behörden gezielt versucht, den Zusammenhang von Kriminalität und Asylbewerbern zu verschleiern. So hatte die schwedische Polizei im Januar 2016 die Anweisung erhalten, keine Beschreibung der Täter mehr zu geben, die auf Herkunft oder Nationalität hinweist, um „Rassismus“ vorzubeugen.

Schon bei den Silvesterübergriffen 2015 in Köln hatte die Polizei versucht, keine Hinweise darauf zu geben, wer die Täter gewesen waren. Erst Tage später gab sie zu, dass es sich bei ihnen hauptsächlich um Asylsuchende aus dem Nordafrikanischen Raum gehandelt hatte.

Wird das „holländische Modell“ also auch in Deutschland angewendet?

Foto:  Inked Pixels/ Shutterstock

 

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...